Menschenwürde

Der Begriff der Menschenwürde wird falsch vermittelt.

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Die Würde des Menschen ist unantastbar, heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes.

Damit ist ein absolutes Verbot normiert. Die Menschenwürde darf unter keinen Umständen angetastet werden. Das gilt ausnahmslos.

Das bedeutet, eine Antastung der Menschenwürde liegt nur vor bei Dingen, die vernünftigerweise ausnahmslos verboten sind, etwa Tötung oder Folter.

Leichte Schläge sind noch keine Antastung der Menschenwürde. Denn sonst hätte das elterliche Züchtigungsrecht für verfassungswidrig erklärt werden müssen. Erst bei einer massiven physischen Gewalteinwirkung kann von einer Antastung der Menschenwürde die Rede sein.

Einem Menschen etwas wegzunehmen tastet die Würde nicht an. Denn der Staat darf mit Hilfe des Gerichtsvollziehers einem säumigen Schuldner Sachen wegnehmen.

Auch darf der Staat seinen Bürgern Pflichten auferlegen. Er darf sie nur nicht mit menschenwürdeverletzender Gewalt durchsetzen.

Der folgende Absatz zeigt, welche Absicht hinter der Begriffsausdehnung steckt:

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Hier wird Würde mit Ehre verwechselt.

Eine Meinungsäußerung kann niemals die Würde verletzen, sondern höchstens die Ehre. Die Ehre ist keine absolute Schranke.

Die Linken versuchen, Meinungsäußerungen zu unterbinden, indem sie behaupten, bestimmte Äußerungen verletzten die Würde. Das ist ein gezielter Begriffsmißbrauch.

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