Lehrerausbildung

Auch die Lehrerausbildung läuft auf eine faktische Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems hinaus.

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Die Ausbildung findet nicht mehr schulform-, sondern schulstufenbezogen statt. Das heißt, es gibt nicht mehr den Gymnasiallehrer, der gelernt hat, wie man auf Gymnasialniveau unterrichtet, sondern nur noch Lehrer für Sekundarstufe I oder II.

„mehr Praxisnähe in die Lehramtsstudiengänge“ bedeutet: Studenten werden als kostenlose Aushilfslehrkräfte beschäftigt.

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Da Lehramtsanwärter einen Teil des bedarfsdeckenden Unterrichts halten, bedeutet eine Erhöhung der Kapazität gleichzeitig einen Abbau der Stellen für hauptamtliche Lehrer.

Erhöhung der Zahl der Lehramtsabsolventen bedeutet nicht, daß alle eingestellt werden, sondern vielmehr eine Verringerung der Einstellungschance. Der Staat kann sich aus der größeren Absolventenzahl die politisch genehmen Lehrer aussuchen.

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Das setzt voraus, daß keine großen Unterschiede in den Schularten mehr bestehen.

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Schulscharfe Ausschreibung bedeutet, die Schule wählt ihre Lehrer nach eigenen Kriterien selbst aus.

Das ist eine Umgehung des Leistungsprinzips. Normalerweise werden Lehrer landesweit nach Examensnoten eingestellt.

In der Praxis wird bei der schulscharfen Ausschreibung zuerst der Wunschkandidat festgelegt, und dann ein Anforderungsprofil ausgeschrieben, das seinen Fähigkeiten entspricht.

So entstehen gleichgeschaltete Kollegien. Eine linke Schule wird auf diese Weise gleichgesinnte einstellen und kritische Stimmen fernhalten.

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