Eingriff in das Erziehungsrecht

Kinder sind durch unsere Rechtsordnung hinreichend vor Mißhandlung und Verwahrlosung geschützt. Wenn die Politik unter dem Deckmantel „Kinderrechte“ einen weitergehenderen Reglementierungsbedarf sieht, dann kann das nur bedeuten, daß sie das Erziehungsrecht aushebeln will.

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Durch die Einführung von „Kinderrechten“ werden Kinder gegen ihre Eltern ausgespielt und zum Klagen ermuntert. Ganz im Sinne einer Familienzerstörungsstrategie.

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Das bedeutet Senkung des Wahlalters, wie bereits in Brandenburg geschehen. Die linken Parteien wissen, daß die erwachsene Wählerschaft nicht mehr zu halten ist, und versuchen nun mit allen Tricksereien, weiter Stimmen zu bekommen.

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Die Schnüffelmöglichkeiten sollen erweitert werden, und Kinder leichter den Eltern weggenommen werden können.

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Kommentare

  • Firebird  On Montag, 26. Januar 2015 at 04:29:12

    # Roland Wolf On Sonntag, 25. Januar 2015 at 09:57:00

    Du kannst ausgehen, wovon Du lustig bist. Interessiert uns nur nicht.

    Das hier sagt etwas anders:

    Genau durchlesen!

    Natürlich steht nicht “nach den Richtlinien der Arztekammer” im GG-aber wir kennen “näheres regelt ein Gesetz”. Das Recht selber kann auf Anspruch auf eine angemessene Behandlung und Vorbeugung lauten.

    Du hast „gemäß den Richtlinien der jeweiligen Ärztekammern“ geschrieben. Mach Dich erstmal klar darüber, was Du überhaupt willst, bevor Du mit Formulierungsversuchen anfängst!

    Bei Kindern haben Eltern leider das Recht ihre esoterischen Vorstellungen umzusetzen.

    Haben sie nicht, soweit dies zur Verwahrlosung führt.

    Ansonsten mußt Du die Tatsache akzeptieren, daß Kinder noch absurdere Entscheidungen treffen würden, als Einzelfälle von Erwachsenen. Dem Kind das Entscheidungsrecht zu geben würde zu noch mehr Schadensfällen führen.

  • Roland Wolf  On Sonntag, 25. Januar 2015 at 09:57:00

    @ Firebird

    Ich darf dann mal davon ausgehen das Sie keine medizinische Ausbildung und/oder Erfahrung mit entsprechenden Notfällen haben. Woher sie wissen wollen das ich lüge ist nicht erkennbar.

    Das hier sagt etwas anders:

    http://www.aerzteblatt.de/archiv/54690/Aufklaerung-und-Einwilligung-bei-aerztlichen-Eingriffen

    Natürlich steht nicht „nach den Richtlinien der Arztekammer“ im GG-aber wir kennen „näheres regelt ein Gesetz“. Das Recht selber kann auf Anspruch auf eine angemessene Behandlung und Vorbeugung lauten.

    Ansonsten werden wir weiter erleben das Kinder aus der wiedersinnigsten Gründen Vorbeugung und Behandlung verweigert wird und andere mit gefährden.

    Ein Erwachsener kann selbst entscheiden welche Behandlung er will odfer nicht-sein Problem. Bei Kindern haben Eltern leider das Recht ihre esoterischen Vorstellungen umzusetzen.

  • Firebird  On Sonntag, 25. Januar 2015 at 00:37:40

    # Roland Wolf On Samstag, 24. Januar 2015 at 11:04:59

    Deine Lügengeschichten interessieren uns nicht.

    Und damit wären wir auch bei dem Kinderrecht das ich unterstütze: Ein Recht auf eine fachgerechte Behandlung gemäß den Richtlinien der jeweiligen Ärztekammern.

    Dieses Recht gibt es bereits. Ist Dir die Bedeutung von „Recht“ bewußt? Ein Recht kann man in Anspruch nehmen, oder auch nicht. Was Du willst, ist eine Pflicht einführen.

    Ärzte sind nicht unfehlbar. Du kannst niemanden zwingen, sich nach deren Richtlinien behandeln zu lassen. Zumal die Formulierung „gemäß den Richtlinien der jeweiligen Ärztekammern“ ohnehin nicht ins Grundgesetz gehört. Damit würdest Du die Ärztekammer zur Ausgestaltung eines Grundrechts ermächtigen.

  • Roland Wolf  On Samstag, 24. Januar 2015 at 11:04:59

    @ Firebird

    Offenbart war die Gewerbefreiheit and dem gewünschten Ort nicht in der freien Berufswahl so inkludiert das der bayrische Gesetzgeber dies angewandt hätte.

    Darf ich Sie nach Ihrer medizinischen Ausbildung und Ihrer Erfahrung mit medizinischen Notfällen fragen. Ich weis das einer von uns beiden lange als Sanitäter unterwegs war und praktische Erfahrung damit hat-wie siehts bei Ihnen aus?
    Kleiner Tip: Wir mussten in einer Druckerei einen Mann mit zerquetschtem Arm wieder aus der Narkose aufwecken um sein Einverständniss zu einer Amputation zu erlangen.

    Wenn wir im Adolfstift nicht sehr guten Zugang zur Staatsanwaltschaft gehabt hätten wäre das Kind der Zeugen Jehovas gestorben-an einem Wochenende sogar sehr wahrscheinlich.

    Also: Auch in Nofällen muss ein Einverständniss eingeholt werden so dies möglich ist, und bei Kindern mit erreichbaren Eltern ist dies möglich. Dies sollte den Eltern nicht die Möglichkeit geben die Kinder sinnlos sterben zu lassen.

    Und damit wären wir auch bei dem Kinderrecht das ich unterstütze: Ein Recht auf eine fachgerechte Behandlung gemäß den Richtlinien der jeweiligen Ärztekammern.

  • Firebird  On Samstag, 24. Januar 2015 at 04:38:19

    # Roland Wolf On Freitag, 23. Januar 2015 at 08:03:38

    Die Gewerbefreiheit ist in der Berufsfreiheit enthalten. Ein Gewerbe zu betreiben, ist eine Berufstätigkeit. Die Sache ist vor Gericht gelandet, weil ein Gesetz erlassen wurde, das gegen die Berufsfreiheit verstößt.

    In Notfällen nicht.

    Was war meine Frage? Ich hatte gefragt, welches zusätzliche Recht geschaffen werden sollte.
    Konkret angeben und begründen, oder sagen, „Ich hatte Unrecht, es ist nicht notwendig“!

  • Roland Wolf  On Freitag, 23. Januar 2015 at 08:03:38

    @ Firebird

    Berufsfreiheit ist nicht gleich Gewerbefreiheit, sonst wäre das ganze ja nicht vor Gericht gelandet. In diesem Falle hatte der Apotheker ja das Recht seinen Beruf auszuüben, aber konnte sein Gewerbe nicht dort ausüber wo er dies wollte.

    Auch in Notfällen muss derzeit das Procedere des Entzugs des Sorgerechts durchlaudfen werden. Und wenn Sie ein Kind sehen das jede Minute schwächer wird während die Eltern argumentieren das müsse so sein denken Sie vermutlich auch anders.

    Und wenn ein Mann feststellt das er gerade zeugungsunfähig geworden ist weil seine Eltern Impungen gegen Mumps aus grundlegenden Erwägungen ablehnen dann hilftz ihm auch kein Gericht.

  • Firebird  On Freitag, 23. Januar 2015 at 01:36:51

    # Roland Wolf On Donnerstag, 22. Januar 2015 at 13:50:02

    Natürlich war es vorhanden. Es ist in der Berufsfreiheit enthalten. Das Verfassungsgericht kann keine neuen Rechte schaffen.

    In Notfällen braucht man nicht zu warten.

    Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist im Grundgesetz festgeschrieben. Wenn Eltern das Leben gefährden, dann ist das Verwahrlosung, und ein Eingriffsgrund ist gegeben.

    Welches zusätzliche Recht muß da noch geschaffen werden?

  • Roland Wolf  On Donnerstag, 22. Januar 2015 at 13:50:02

    @ Firebird

    Offenbar ist in der Entscheidung des BVerfG ein Recht-hier die Gewerbefreiheit-festgestellt worden das vorher so nicht vorhanden war.

    Und wenn sie auf eine solche Entscheidung (Entzug des Sorgerechts) warten müssen kann es zu lange werden-das ist in Notfällen mal ganz schlecht. Eltern ein Recht einräumen zu wollen Kinder sterben zu lassen oder denen sinnvolle Behandlungen wie Impfungen zu verweigern fällt mir im Traum nicht ein.

    Da haben wir dann wohl eine Glaubensfrage: Ich glaube das Kinder ein recht auf Gesundheit und Leben haben, andere mögen Kinder als Eigentum der Eltern sehen.

  • Firebird  On Dienstag, 20. Januar 2015 at 00:50:38

    # Roland Wolf On Montag, 19. Januar 2015 at 08:24:14

    Antwort auf die Frage! Hat das Verfassungsgericht ein neues Grundrecht geschaffen, oder nur eine Folgerung aus dem bestehenden Grundrecht gezogen?

    Was medizinische Abläufe und Leben in gefahr angeht kann ich Ihnen nicht recht geben. Ich war zwei mal Zeuge wie Zeugen Jehovas das Sorgerecht entzogen werden musste um eine Kind eine lebensrettende Operation zu ermöglichen. Diese waren nur mit einer Bluttransusion möglich die von den Eltern abgelehnt wurde.

    Du siehst doch, daß es nach bestehender Rechtslage geht. Wozu muß also ein neues Recht geschaffen werden?

  • Roland Wolf  On Montag, 19. Januar 2015 at 08:24:14

    @ Firebird

    Das hier aufgeführte Gesetz schranäkte offenbart die Berufs und Gewerbefreiheit ein da es dem Staat Bayern als Grundlage diente die Einrichtung einer zweiten Apotheke in einer Stadt abzulehnen.

    „(1) Für eine neuzuerrichtende Apotheke darf die Betriebserlaubnis nur erteilt werden, wenn
    a) die Errichtung der Apotheke zur Sicherung der Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln im öffentlichen Interesse liegt und
    b) anzunehmen ist, dass ihre wirtschaftliche Grundlage gesichert ist und durch sie die wirtschaftliche Grundlage der benachbarten Apotheken nicht soweit beeinträchtigt wird, dass die Voraussetzungen für den ordnungsgemäßen Apothekenbetrieb nicht mehr gewährleistet sind.
    Mit der Erlaubnis kann die Auflage verbunden werden, die Apotheke im Interesse einer gleichmäßigen Arzneiversorgung in einer bestimmten Lage zu errichten.“

    – Art. 3 Abs. 1 des damaligen Bayerischen Apothekengesetzes

    Hiermit war die Gewerbefreiheit erheblich eingeschränkt und dem Staat Bayern offensichtlich kein Grundrecht bekannt das hiermit verletzt worden sei. Die Gewerbefreiheit findet sich auch nicht explizit unter denGrundrechten.

    Daher musste das BVerfG ran und hat die Gewerbefreiheit wie folgt begründet:

    In Art. 12 Abs. 1 GG wird nicht die Gewerbefreiheit als objektives Prinzip der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung proklamiert, sondern dem Einzelnen das Grundrecht gewährleistet, jede erlaubte Tätigkeit als Beruf zu ergreifen, auch wenn sie nicht einem traditionell oder rechtlich fixierten “Berufsbild” entspricht.
    Der Begriff “Beruf” in Art. 12 Abs. 1 GG umfaßt grundsätzlich auch Berufe, die Tätigkeiten zum Inhalt haben, welche dem Staate vorbehalten sind, sowie “staatlich gebundene” Berufe. Doch gibt und ermöglicht für Berufe, die “öffentlicher Dienst” sind, Art. 33 GG in weitem Umfang Sonderregelungen.
    Wenn eine Tätigkeit in selbständiger und in unselbständiger Form ausgeübt werden kann und beide Formen der Ausübung eigenes soziales Gewicht haben, so ist auch die Wahl der einen oder anderen Form der Berufstätigkeit und der Übergang von der einen zur anderen eine Berufswahl im Sinne des Art. 12 Abs. 1 GG.
    Inhalt und Umfang der Regelungsbefugnis des Gesetzgebers nach Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG lassen sich schon durch eine Auslegung, die dem Sinn des Grundrechts und seiner Bedeutung im sozialen Leben Rechnung trägt, weitgehend sachgemäß bestimmen; es bedarf dann nicht des Rückgriffs auf die Schranke des Wesensgehalts (Art. 19 Abs. 2 GG).
    Die Regelungsbefugnis nach Art. 12 Abs. 1 Satz GG erstreckt sich auf Berufsausübung und Berufswahl, aber nicht auf beide in gleicher Intensität. Sie ist um der Berufsausübung willen gegeben und darf nur unter diesem Blickpunkt allenfalls auch in die Freiheit der Berufswahl eingreifen. Inhaltlich ist sie umso freier, je mehr sie reine Ausübungsregelung ist, umso enger begrenzt, je mehr sie auch die Berufswahl berührt.
    Das Grundrecht soll die Freiheit des Individuums schützen, der Regelungsvorbehalt ausreichenden Schutz der Gemeinschaftsinteressen sicherstellen. Aus der Notwendigkeit, beiden Forderungen gerecht zu werden, ergibt sich für das Eingreifen des Gesetzgebers ein Gebot der Differenzierung etwa nach folgenden Grundsätzen:

    a) Die Freiheit der Berufsausübung kann beschränkt werden, soweit vernünftige Erwägungen des Gemeinwohls es zweckmäßig erscheinen lassen; der Grundrechtsschutz beschränkt sich auf die Abwehr in sich verfassungswidriger, weil etwa übermäßig belastender und nicht zumutbarer Auflagen.

    b) Die Freiheit der Berufswahl darf nur eingeschränkt werden, soweit der Schutz besonders wichtiger Gemeinschaftsgüter es zwingend erfordert. Ist ein solcher Eingriff unumgänglich, so muß der Gesetzgeber stets diejenige Form des Eingriffs wählen, die das Grundrecht am wenigsten beschränkt.

    c) Wird in die Freiheit der Berufswahl durch Aufstellung bestimmter Voraussetzungen für die Aufnahme des Berufs eingegriffen, so ist zwischen subjektiven und objektiven Voraussetzungen zu unterscheiden: für die subjektiven Voraussetzungen (insbesondere Vor- und Ausbildung) gilt das Prinzip der Verhältnismäßigkeit in dem Sinn, daß sie zu dem angestrebten Zweck der ordnungsmäßigen Erfüllung der Berufstätigkeit nicht außer Verhältnis stehen dürfen.
    An den Nachweis der Notwendigkeit objektiver Zulassungsvoraussetzungen sind besonders strenge Anforderungen zu stellen; im allgemeinen wird nur die Abwehr nachweisbarer oder höchstwahrscheinlicher schwerer Gefahren für ein überragend wichtiges Gemeinschaftsgut diese Maßnahme rechtfertigen können.

    d) Regelungen nach Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG müssen stets auf der “Stufe” vorgenommen werden, die den geringsten Eingriff in die Freiheit der Berufswahl mit sich bringt; die nächste “Stufe” darf der Gesetzgeber erst dann betreten, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit dargetan werden kann, daß die befürchteten Gefahren mit (verfassungsmäßigen) Mitteln der vorausgehenden “Stufe” nicht wirksam bekämpft werden können.
    Das Bundesverfassungsgericht hat zu prüfen, ob der Gesetzgeber die sich hiernach ergebenden Beschränkungen seiner Regelungsbefugnis beachtet hat; wenn die freie Berufswahl durch objektive Zulassungsvoraussetzungen eingeschränkt wird, kann es auch prüfen, ob gerade dieser Eingriff zum Schutz eines überragenden Gemeinschaftsguts zwingend geboten ist.
    Auf dem Gebiete des Apothekenrechts entspricht der Verfassungslage gegenwärtig allein die Niederlassungsfreiheit, verstanden als das Fehlen objektiver Beschränkungen der Zulassung.

    Was wiederum belegt, das nicht alles was Grundrecht ist auch so im Grundgesetz steht, rsp daraus interpretiert werden muss. Mann kann-muss nicht-daraus ableiten das bestimmte Rechte für Kinder festgeschrieben werden sollten um einen solchen Interpretationsbedarf auszuschließen.

    Und ja, ein Verbot von Körperstrafen ist ein Eingriff in die Erziehungsrechte der Eltern, einer von mehreren und offenbar notwendig wie einige unschöne Beispiele immer wieder zeigen.

    Was medizinische Abläufe und Leben in gefahr angeht kann ich Ihnen nicht recht geben. Ich war zwei mal Zeuge wie Zeugen Jehovas das Sorgerecht entzogen werden musste um eine Kind eine lebensrettende Operation zu ermöglichen. Diese waren nur mit einer Bluttransusion möglich die von den Eltern abgelehnt wurde.

  • LeFloidArmyFTW  On Montag, 19. Januar 2015 at 06:51:46

    Und ja ich weiß sie sind kein Politiker

  • LeFloidArmyFTW  On Montag, 19. Januar 2015 at 06:44:05

    Ihnen ist schon klar dass ich Ihnen kein Wort glaube?
    Lektion gelernt! Schon immer!

  • Firebird  On Montag, 19. Januar 2015 at 00:45:56

    # LeFloidArmyFTW On Sonntag, 18. Januar 2015 at 02:57:03

    Richtig, die Bedeutung der Wörter muß man natürlich kennen. Wichtig ist aber auch, das Politiker-Schönsprech zu durchschauen. Das lernst Du gerade in dieser Artikelserie.

  • LeFloidArmyFTW  On Sonntag, 18. Januar 2015 at 02:57:03

    Wahrscheinlich, wenn es Begriffe gibt die ich nicht verstehe können mir, das Internet, mein Bruder und meine Eltern helfen.
    Außerdem wie man unbekannte Wörter ohne Internet oder Wörterbuch verstehen kann:
    Durch den Context
    Durch Bildern
    Durch ähnlichen Wörtern aus anderen Sprachen
    Durch bereits bekannten Wörtern im Wortstamm
    Lernt man heutzutage auch in Englisch.

  • Firebird  On Sonntag, 18. Januar 2015 at 01:01:06

    # Roland Wolf On Samstag, 17. Januar 2015 at 07:42:09

    Das Urteil liegt mir vor. Ich wollte von Dir die Stelle genannt haben, an der das Verfassungsgericht besagte Feststellung getroffen hat! Desweiteren solltest Du angeben, was nun genau Deine Position ist: Hat das Verfassungsgericht ein neues Grundrecht geschaffen, oder nur eine Folgerung aus dem bestehenden Grundrecht gezogen?

    Wenn das Leben unmittelbar bedroht ist, wird niemand mehr gefragt. Es geht um Fälle, in denen keine Lebensbedrohung besteht.
    Das Recht auf Leben ist bereits normiert. Was für ein zusätzliches Recht sollte da noch formuliert werden?

    # LeFloidArmyFTW On Samstag, 17. Januar 2015 at 13:38:00

    Kannst Du das in Deinem Alter? Weißt Du, wie die Parteiprogramme, die meist geschönt und heuchlerisch formuliert sind, richtig zu verstehen sind?

  • LeFloidArmyFTW  On Samstag, 17. Januar 2015 at 13:38:00

    Firebird ich müsste erst ein mal mich mit alles Parteien beschäftigten (und nein Sie sagen mir jetzt nicht was welche Partei macht)

  • Roland Wolf  On Samstag, 17. Januar 2015 at 07:42:09

    @ Firebird

    Das „Apotheken-Urteil“ ist ein Urteil des BVerfG das Gewerbefreiheit feststellt.
    http://www.jurakopf.de/liste-ausbildungsrelevanter-urteile/offentliches-recht/bverfge-7-377-apotheken-urteil/
    Ein Klassiker für jeden der sich mit Grundrechten auseinandersetzt. Offenbar musste hier ein Grundrecht festgestellt und präzisiert werden das so erst einmal nicht aus den Grundrechten hervorging.

    „Gewaltfrei Erziehung“ ist für Sie ein Widerspruch-dann bete ich das Sie keine Kinder erziehen.

    Wenn eine Bluttranfusion angesetzt ist dann ist das Leben derartig bedroht das jedes andere Risiko zurücksteht. Ein Kind hat das Recht auf Leben und duie Eltern nicht das Recht dies zu verweigern. Ud Impungen gegen Polio sind dem sehr nahe.

  • Firebird  On Samstag, 17. Januar 2015 at 02:29:16

    # Roland Wolf On Freitag, 16. Januar 2015 at 08:37:55

    Zum Apotheken-Urteil: Stellen angeben, die das belegen, und nicht nur irgendwas daherschwafeln!

    „gewaltfreie Erziehung“: Widerspruch in sich.
    Das Verbot bestimmter Erziehungsmaßnahmen ist zweifellos ein Eingriff in das Erziehungsrecht.
    Dies als „Kinderrecht“ zu formulieren, ist Unsinn, denn das wäre nichts anderes als ein „Recht auf schlechte Erziehung“.

    „bestmögliche“ medizinische Behandlung ist eine Wertungsfrage. Die Eingriffe sind mit Risiken verbunden, man kann also zu unterschiedlichen Wertungen kommen. Ein „Recht auf bestmögliche medizinische Behandlung“ ist daher unsinnig.

    In den Grundrechten ist alles notwendige drin. Andere Sachen kann man durch einfaches Gesetz regeln.

    # LeFloidArmyFTW On Freitag, 16. Januar 2015 at 16:36:26

    Wen würdest Du wählen?

  • LeFloidArmyFTW  On Freitag, 16. Januar 2015 at 16:36:26

    Was soll schlimm daran sein dass 16 jährige beim Landtag wählen dürfen? Die Erfahrung ist vielleicht nicht vorhanden, aber es gibt für alles ein erstes Mal.
    Mit 16 wird man nicht mehr so erzogen mit 7. In dem Alter sollte man schon selbstständiger sein.
    Ich bin 14 und könnte ein paar Tage alleine auskommen, natürlich nur am Wochenende/Ferien.

  • Roland Wolf  On Freitag, 16. Januar 2015 at 08:37:55

    @ Firebird

    Wie das Apothekenurteil des BVerfG zeigt war die freie Berufswahl in den Grundrechten unzureichend definiert. Das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung wurde erst durch §1631 BGB festgestellt. Das Recht auf bestmögliche medizinische Behandlung wird von Eltern immer wieder unterlaufen (Ablehnung von Impfungen, Bluttransfusion bei Zeugen Jehovas etc.

    Festzustellen das alle Grundrechte im GG ausreichend festgelegt werden erscheint daher nicht zulässig. Ob Kinderrechte nun Verfassungsrang haben sollten oder sich das notwendige durch normale Gesetzgebung erreichen lässt ist eine andere Frage.

  • Firebird  On Freitag, 16. Januar 2015 at 01:22:20

    # Roland Wolf On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 10:27:29

    Alle Grundrechte sind bereits im Grundgesetz festgeschrieben und gelten auch für Kinder. Welche zusätzlichen Rechte soll man da noch verankern?

  • Wehner  On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 10:51:17

    Zitat:
    Das bedeutet Senkung des Wahlalters, wie bereits in Brandenburg geschehen. Die linken Parteien wissen, daß die erwachsene Wählerschaft nicht mehr zu halten ist, und versuchen nun mit allen Tricksereien, weiter Stimmen zu bekommen.

    die erwachsene wählerschaft ist für die linke durchaus „zu halten“.
    Die CDU versucht , die Leute mit dummenpropaganda einzufangen. das ist noch schlechter.

  • Wehner  On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 10:37:21

    Zitat Autor:
    Durch die Einführung von “Kinderrechten” werden Kinder gegen ihre Eltern ausgespielt und zum Klagen ermuntert. Ganz im Sinne einer Familienzerstörungsstrategie.

    sehr richtig. Der perfide Staat will und hat die Familien auf diese weise zerstört, indem er für egoistisches Verhalten die Belohnung auslobt.
    die leute sollen ihren halt in der familie verlieren, und dann entwurzelt vom unternehmer schön ausgenutzt weden zu können.
    Die kinder selbst verstehen nicht, daß durch einen solchen vertrauensbruch alles zerstört wird. denn der Staat ist ein mieser Lügner, er bietet später dann keinen halt; die familie aber ist ruiniert.
    am liebsten würden die gendergangster selbst die Zeugung von Kindern im Labor industriell vornehmen. das ist es, was ihnen in der Krotze steckt.
    Nur besteht dabei die Gefahr, in den Staatsbankrott zu gehen denn sie könnten niemandem mehr die unterhaltszahlung zuweisen.
    großes Problem…….

  • Roland Wolf  On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 10:27:29

    Gleichberechtigung der Geschlechter bei Bildung und Ausbildung, gleicher Zugang zu Gesundsheitsvorsorge, Meinungs- und Religionsfreiheit, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt, Inklusion von Behinderten-sollten eigentlich Ziele sein für die sich jeder einsetzen kann.

    Gerade in diesem Formum jedoch finden sich oft Stimmen die dies anders sehen, speziell in Bezug auf Berufsausbildung und -ausübung vonMädchen udn Frauen. Vieleicht sollen diese Rechte auch deswegen weil es solche Stimmen gibt noch einmal festgeschrieben werden?
    Welches Erziehungsrecht wird durch die Festlegung solcher Standards ausgehebelt-was sollen Eltern dürfen was durch die oben genannten Punkte verhindert würde?

    Das Hamburger Modell soll Kindern mit ihren Rechten vertraut machen und führt in einem mehr oder minder angemessenen Rahmen Abstimmungen ein. Wo hier der Schnüffelfaktor reinkommt ist nicht ganz klar.

  • maisenkaiser  On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 10:08:15

    in Neuss ist soeben eine sogenannte Familie anerkannt worden: Papa und Papa dürfen sich die beiden nun nennen.
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/papa-und-papa-sind-jetzt-offiziell-eltern-aid-1.4800475

    Vielleicht werden die beiden irgendwann von ihren Kindern verklagt, zB auf Entzug der Mutter, dann könnte sogar noch was positives dabei herum kommen.