Wirtschaft und Arbeit

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Eine schöne Umschreibung für Korruption.

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Das Programm ist eine Salamitaktik Richtung Planwirtschaft. Die staatliche Lenkung wird „Förderung“ genannt.

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„Förderung“ klingt zunächst einmal schön und gut, doch bei näherem Hinsehen erkennt man, daß nicht jeder in den Genuß solcher Fördermittel kommt.

Fördermittel bekommen nur diejenigen, die gewisse Vorgaben erfüllen. Statt mit direktem Zwang nimmt der Staat mit Geldvergabe Einfluß auf die Wirtschaft.

Für diejenigen, die sich keine Vorschriften vom Staat machen lassen wollen, hat das die gleichen verheerenden Folgen. Wer Fördergelder bekommt, kann seine Waren billiger verkaufen, und die anderen vom Markt verdrängen.

Die Fördergelder stammen aus unseren Steuern. Die Politik nimmt unser wohlverdientes Geld, um in die freie Wirtschaft einzugreifen und eigene Interessen durchzusetzen.

Wir wollen mit dem Geld, das wir verdienen, selbst entscheiden, welche Firmen wir unterstützen.

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„Adolf hat jedem eine Arbeit verschafft“, behaupten manche gern. Daß dabei nicht jeder auch eine anständige Bezahlung erhielt, wird meist verschwiegen.

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„Gemeinwohlorientierte Beschäftigung“ heißt der neue Reichsarbeitsdienst.

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Kommentare

  • Firebird  On Sonntag, 18. Januar 2015 at 00:34:42

    Roland Wolf!

    Habe ich Dich gefragt, wer die Studie erstellt hat?
    Meine Frage war, ob das eine seriöse Studie ist. Wenn Du das nicht überprüft hast, warum sagst Du dann nicht einfach „Ich weiß es nicht“? Warum glaubst Du, immer wieder mit dummen Ablenkversuchen ankommen zu können?

    Ein Artikel auf einem Jobportal und eine Pressemitteilung: Wo ist die Original-Studie? Aber laß es, wenn sie nichts mit der von Dir aufgestellten Behauptung zu tun hat.

    Viele Teilnehmer an Ein_Euro jobs werden dazu nicht gezwungen

    Reden wir von diesen? Oder von denjenigen, die gezwungen werden?
    Was willst Du also mit diesem Einwurf?

    Du wirst jetzt lernen, zielgerichtet zur Sache zu argumentieren, und die Nebelkerzen abzugewöhnen. Letzteres kannst Du gern auf Damenkränzchen probieren.

  • Roland Wolf  On Samstag, 17. Januar 2015 at 07:36:29

    @ Firebird

    Was das für eine Studie ist und wer sie erstellt hat wird in ihr selbst erwähnt. Ob Sie die Diakonie für glaubhaft halten sein Ihnen überlassen, aber es handelt sich immerhin um eine kirchliche Einrichtung.

    Ein weiterer Verweis der die Zufriedenheit (oder das Glück) von Menschen gleichen Einkommens mit und ohne Arbeitslosigkeit vergelicht:

    http://tipps.jobs.de/lebenszufriedenheit-arbeit-macht-deutsche-besonders-zufrieden/#.VLoBXXvIruM

    http://www.iwkoeln.de/de/presse/pressemitteilungen/beitrag/lebenszufriedenheit-der-job-ist-besonders-wichtig-170872

    Viele Teilnehmer an Ein_Euro jobs werden dazu nicht gezwungen, ganz im Gegenteil Sicherlich gibt es Teilnehmer an solchen Maßnahmen die sie komplett ablehnen, entweder aus allgemeinen Gründen oder weil sie unversteuerter Arbeit im Wege steht. Angesichts der Tatsache das auch ein Ein_Euro-Job Fähigkeiten erhält, die dem Arbeitsleben dienen finde ich es recht schwer diese Einrichtung abzulehnen.

  • Firebird  On Samstag, 17. Januar 2015 at 01:48:09

    # yo_soy On Freitag, 16. Januar 2015 at 01:26:10

    jedoch ist es manchmal durchaus sinnvoll gewisse dinge zu subventionieren.

    Dann nenn doch mal ein konkretes Beispiel, mit Begründung!

  • yo_soy  On Freitag, 16. Januar 2015 at 01:26:10

    ich habe nicht behauptet dass das subventionssystem immer gut ist. gibt auch fehlbeispiele.. jedoch ist es manchmal durchaus sinnvoll gewisse dinge zu subventionieren. wie gesagt zb. bei erneuerbarer energie, bildungsprojekte und stell dir vor firebird sogar die katholische kirche bekommt direkte und indirekte subventionen

  • Firebird  On Freitag, 16. Januar 2015 at 01:06:37

    # Roland Wolf On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 06:36:17

    Was hat diese Studie mit der von Dir aufgestellten Behauptung zu tun? Ist das überhaupt eine seriöse Studie?

    Die Leute wurden nicht gefragt, wie glücklich sie sind, sondern nach ihrer Zufriedenheit, die sie mit einer Note bewerten sollten. Also Aussagen ohne Inhalt.

    Wie sieht es mit der Relevanz aus? Wenn Menschen mit einem 1-Euro-Job tatsächlich glücklich wären, muß man sie dann dazu zwingen?

    # yo_soy On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 15:31:23

    Das sind allgemeine Regelungen, die notwendig sind. Was Thüringen vorhat, sind gezielte Eingriffe, die ideologisch motiviert sind.

    Des weiteren braucht es durchaus Subventionen. Und zwar für Unternehmen welche Produkte erzeugen die zwar von der Gesellschaft gewünscht sind jedoch auf Grund diverser Faktoren am Markt nicht Konkurrenzfähig oder für den Endverbraucher leistbar wären.

    Was redest Du da wieder für einen Blödsinn? Wenn Menschen nicht das Geld haben, um die Produktionskosten abzudecken, dann haben sie es auch nicht über den Umweg Steuern.

  • yo_soy  On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 21:46:12

    landwirtschaft, (sozial)wohnungen, gesundheitssektor, forschung und entwicklung, usw…. empfehle dir das eine oder andere mikro- bzw. makroökonomische lehrbuch

  • Wehner  On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 21:13:08

    Zitat:
    Des weiteren braucht es durchaus Subventionen. Und zwar für Unternehmen welche Produkte erzeugen die zwar von der Gesellschaft gewünscht sind jedoch auf Grund diverser Faktoren am Markt nicht Konkurrenzfähig oder für den Endverbraucher leistbar wären.

    welche Produkte sollen das sein ?!

  • yo_soy  On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 15:31:23

    Fitebird… Sehr wohl braucht es staatlichen Eingriff. Arbeitszeit, Mindestlöhne, Urlaub, Krankenstände etc… würde die Wirtschaft nie ordentlich regeln. Des weiteren braucht es durchaus Subventionen. Und zwar für Unternehmen welche Produkte erzeugen die zwar von der Gesellschaft gewünscht sind jedoch auf Grund diverser Faktoren am Markt nicht Konkurrenzfähig oder für den Endverbraucher leistbar wären.

  • Roland Wolf  On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 06:36:17

    @ Firebird

    Welches Unrecht-Sie mögen Eingriffe des Staates in die Wirtschaft für falsch halten, rechtens ist es dennoch. Es sollte dann auch beachtet werden das der Staat zwangsläufig in die Wirtschaft eingreft: Durch den gesetzlichen Rahmen, Steuern, seine Beschaffungspolitik, das Bildungssystem…

    Staatliche Förderung von Wirtschaft ist da nur eine kleiner Teil, wird von allen Staaten verwendet die eine erwähnenswerte Wirtschaft betreiben und ist kein Wesensmerkmal der neuen Thüringischen Landesregierung. Über das Ausmaß solcher Förderung und die einzelnen Fördermaßnahmen kann gestritten werden, die Maßnahme an sich ist unter den wenigsten Ökonomen umstritten.
    Als eines der besseren Beispiele mag Airbus gelten, eine Firma die es ohne „Anschubfinanzierung“ nie gegeben hätte und die Ihre Fördermittel bei weitem wieder eingebracht hat.

    Was die Studien angeht:

    http://www.diakonie-rwl.de/cms/media/pdf/publikationen/Ein_Euro_Jobs.pdf

  • Firebird  On Donnerstag, 15. Januar 2015 at 02:48:10

    Und er versucht schon wieder, ein Unrecht mit einem anderen Unrecht zu rechtfertigen.

    Roland Wolf! Aus ökonomischen Gründen braucht kein Staat einzugreifen. In einer freien Wirtschaft regelt sich das vonselbst. Derjenige, der am wirtschaftlichsten arbeitet, macht den höchsten Gewinn.

    Hier geht es um ideologisch motivierte Eingriffe.

    Welche Studie? Die Studien der Roland-Wolf-Stiftung?

  • Roland Wolf  On Dienstag, 13. Januar 2015 at 15:00:13

    Fördermittel werden seit des Kaisers Zeiten (Lastwagen mit Subvention) in fast allen Staaten verwendet um ökonomisch für sinnvoll erachtete Ziele zu erreichen. Dies ist kein besonderes Merkmal der neuen Thüringer Landesregierung und wurde auch von deren konservativen Vorgängern so genutzt.
    Über diese kann man im Einzelfall streiten aber als Tatbestand die neue Regierung zu verdammen taugt es nicht, da es alle anderen Regierungen auch so halten.

    Mehr als eine Studie hat ergeben das Menschen in Arbeit bei gleicher Bezahlung glücklicher sind als solche die keine haben-Einzelfälle können immer abweichen. Gemeinnützige Beschäftigung kann daher für Menschen die keine Chance auf einen regulären Arbeitsplatz mehr haben gesellschaftliche Teilnahme bedeuten. Scheint etwas ganz schlechtes zu sein.