Kinderschänder verteidigt seine Werte

Ein Politiker der Grünen, der nach eigenen Angaben Kinder in einem Kindergarten mißbrauchte, verteidigt in einem Interview mit der WELT die Werte der 68er.

Er gehört zu einer Gruppe von französischen pseudowissenschaftlichen Schwurblern, die den gewaltbereiten Islam verharmlosen. Mit den Mordopfern des jüngsten Anschlags war er angeblich gut bekannt und teils sogar befreundet, doch das scheint seine Haltung nicht zu ändern.

Während des Anschlags war er in einem Museum und schaute sich eine Ausstellung über einen bekannten Sadisten an, die er als faszinierend bezeichnet. Dort erhielt er einen Anruf von einem Freund, der ihm von der Tat erzählte.

Auf die Frage, wie er die unmittelbare Reaktion in Frankreich empfunden habe, hebt er hervor, daß die politische Klasse in Frankreich „Einheit demonstriert“ und gesagt habe, man dürfe den Terrorismus einer Ideologie mit der Ideologie im allgemeinen nicht vermischen.

Es gebe einen Faschismus, der sich an den Faschismus anlehnt. Das sei nicht der Faschismus, sagt er sinngemäß. Oder kurz: Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun.

Im weiteren Verlauf wird das wahre Motiv deutlich, warum er das islamkritische Satiremagazin verteidigt: Seine generelle Ablehnung aller Weltreligionen.

Das ist verständlich, stehen doch Religionen für Sitte und Anstand, und nicht die „Freiheit“, die er sich wünscht.

Er behauptet, nun fühlten sich plötzlich alle herausgefordert, die Werte der 68er zu verteidigen. Das ist eine Frechheit gegenüber allen, die die Werte des Grundgesetzes verteidigen, zu denen die 68er-Dekadenz nicht gehört.

Ihm geht es um die „freie und offene“ Sichtweise jener Zeit, und wir wissen, was er damit meint.

Er schwadroniert von einer multikulturellen Gesellschaft, in der Gläubige und Nichtgläubige zusammenleben. Daß Nichtgläubige und Menschen, die glauben, Nichtgläubige umbringen zu dürfen, nicht zusammenleben können, kommt ihm nicht in den Sinn.

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