„wir haben die besseren Noten“

hört man hin und wieder in unseren Leserkommentaren von Schülerinnen.

Gehen wir der Sache etwas näher auf den Grund.

In welchen Fächern habt ihr denn die besseren Noten?
Sprachen, Kunst, Musik?
Das freut uns für euch!

Wie sieht es mit Mathematik und Naturwissenschaften aus?
Auch hier scheint es Schulen zu geben, in denen die Schülerinnen die besseren Noten haben. Doch was sagen sie aus?

Beschäftigen wir uns einmal mit dem Zustandekommen von Schulnoten.

Eine Note, die überwiegend auf „mündliche Mitarbeit“ basiert, ist mehr ein Beleg für Geschwätzigkeit als fachliches Können.

Wir machen folgenden Vorschlag:
Tretet dafür ein, daß eure Schulnoten wieder nach objektiven Maßstäben vergeben werden. Das heißt, ausschließlich auf objektive Tests, die vorwiegend Denkaufgaben enthalten.

Solltet ihr dann immer noch die besseren Noten bekommen, ziehen wir unsere Aussage über die geringere Intelligenz der Frau zurück.

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Kommentare

  • Der Horror in Mädchengestalt  On Montag, 12. Januar 2015 at 23:16:07

    Dann dürft ihr eure Aussage gern zurückziehen, denn das können wir!

  • Sky-Line  On Mittwoch, 5. November 2014 at 23:36:51

    Also ich(Mädchen) bin gut in Naturwissenschaften,Englisch und in Mathe, dagegen kann ich Musik nicht grade gut …
    Die meisten Jungs schon…
    Denkt mal drüber nach

    SkyLine

  • Firebird  On Sonntag, 17. August 2014 at 00:42:04

    # Peter On Samstag, 16. August 2014 at 14:35:44

    Besonders hübsch sieht man das, wenn man im Ersten Semester eines Studiengangs sitzt und die eine Hälfte das eine schon kann, die andere Hälfte bei nem anderen Thema aber schon weiter ist.

    und manche noch nicht einmal die einfachsten Dinge definieren können.

  • Peter  On Samstag, 16. August 2014 at 14:35:44

    „Dementsprechend aussagekräftig sind die Noten. Gute Noten aus bestimmten Bundesländern sind weniger wert als aus anderen.“

    Und doch sind die Mädels in allen Bundesländern den Jungs überlegen. Such a shame…

    Übrigens, das mit den aussagekräftigeren oder „weniger wert“-sein Noten aus verschiedenen Bundesländern ist nur objektiv so. Vom Wissenstand sind alle Bundesländer auf derselben Ebene. Das Abitur hat einen Bundesweiten Standart, lediglich Schwerpunkte sind anders (!) verteilt.
    Besonders hübsch sieht man das, wenn man im Ersten Semester eines Studiengangs sitzt und die eine Hälfte das eine schon kann, die andere Hälfte bei nem anderen Thema aber schon weiter ist.

    Bayern zum Beispiel lobt sich selbst mit guten Noten, fällt aber vorallem durch Landesweite Vetternwirtschaft auf (so berichten mehrere Schüler, dass Sympathie zum Lehrer oder Herkunft in einigen kleineren Schulen enorm Einfluss hat). Baden Württemberg gilt als mitunter qualitativ hochwertigste Land von den Schulnoten, doch missfällt dies dem Herrn Firebird sicherlich, da dieser Standart erst durch Rot-Grün ermöglicht wurde…
    NRW dagegen ist enorm durchsetzt, da die Schulen untereinander ne ziemlich große Freiheit haben was den Lernstoff angeht, doch durch die ZAP bzw das zentrale Abitur ist auch das Wissen dieser Schüler mitlerweile qualitativ gut zu bewerten.

    Das man in einem Satz sowas veralgmeinern möchte ist typisch Rechtspolitisch.
    Nicht umsonst sind die Wahlparolen der Rechten zu politisch brisanten Themen meist nicht länger als drei Wörter mit nem Ausrufezeichen.

  • Marie Wasgehtsiedasan  On Samstag, 16. August 2014 at 10:13:13

    @Firebird
    Besuchst du regelmäßig ein Gymnasium? Woher willst du das dann wissen?
    Ich z.B. habe ein ganzes Schuljahr lang in Englisch keine Vokabeln abgeschrieben und gelernt, weil ich jed einzenle schon konnte und höchsten so unnütze Wörter wie „Waschbär“ neu waren. Im Unterricht habe ich das Glück eine gute Lehrerin zu haben, weshalb der Unterricht nicht langweilig ist. Dort habe ich Bestnoten. Genausp in Deutsch, ich habe noch nie dafür gelernt und jede Arbeit dieses Jahr war eine 1. In Latein hingegen lerne ich sehr viel Vokablen und Grammatik. Im Unterricht muss ich immer aufpassen, weil ich sonst hinterherhänge. Ich in dort lange nicht so gut, wie in anderen Fächern. Dasselbe in Mathe.
    Übrigens würde ich gerne auch einmal auf G8 verweisen.

  • LeFloidArmyFTW  On Samstag, 16. August 2014 at 07:52:28

    In dwr 6. War ich noch Grundschule? Ich bin seitdem nur in Englisch so gut wie vorher
    Von Sachsen-Anhalt nach (leider) Brandenburg

  • Firebird  On Samstag, 16. August 2014 at 05:24:03

    # LeFloidArmyFTW On Samstag, 16. August 2014 at 01:32:55

    Zwischen welchen Bundesländern bist Du gezogen? Dann hast Du sicher gesehen, daß es da große Unterschiede gibt.
    Dementsprechend aussagekräftig sind die Noten. Gute Noten aus bestimmten Bundesländern sind weniger wert als aus anderen.

    Richtig, Unterforderung führt zu Langeweile. Deswegen ist es ein Unding, daß nicht einmal mehr das Gymnasium ein hohes Niveau hat.

  • LeFloidArmyFTW  On Samstag, 16. August 2014 at 01:35:23

    Also meine Lehrerin hat sich bei mir entschuldigt

  • LeFloidArmyFTW  On Samstag, 16. August 2014 at 01:32:55

    Ach Firebird du verstehst was nicht
    Ich bin Gymnasastin, mein Bruder war Realschüler.
    Es war so:
    Bei meinen Bruder war nach der 4. Klasse die Grundschule zu ende, da reichte sein Notenschnitt nur für die Realschule. Er hat auch oft Schulen wechseln müssen
    Ich hatte durch den Umzug 6 Jahre Grundschule, ich musste 6 Schuljahre lang NIE lernen und hatte nur die Noten 1-3 habe in der 6. Klasse noch um schwerere Aufgaben in Englisch gebettelt.
    Ich muss sagen das sowohl ich, als auch mein Bruder ein sehr gutes Auffassungsvermögen haben. Vor allem in Sprachen, er Deutsch, ich Fremdsprachen.
    Nun durch den Umzug (2008) ging mein Bruder statt in die 6. Klasse einer Realschule in die 6. Klasse einer Grundschule, er konnte ganze Themen schon und hat sich gelangweilt und fing an den Unterricht zu stören und nicht aufzupassen, aber immer wenn sein Deutschlehrer ihn was fragte , kam die richtige Antwort.
    Er konnte Themen schon bzw. hat sie nach einer Stunde gelernt und hat sich dann gelangweilt.

    Bei mir in der 6. war es in Englisxh so niemand begriff etwas, ich hatte Vokabeln ohne Übersetzung in 3 Minuten abgeschrieben und konnte sie. Habe gemalt und patzige Antworten gegeben, wenn ein Mitschüler meine „Unbeteiligung am Unterricht“ gemeldet hatte. Wobei sie sich nach der Stunde für ihren Ausraster bei mir entschuldigt hat, da ich mich zwar ruhig aber halt drauf hingewiesen hat das so nur meine Mitschüler ablenke.

    Unterforderung führt zu Langeweile was wiederum zum stören führt und dazu, dass man sich nicht meldet, da es zu langweilig ist.
    Ich hatte mal einen in meiner Klasse, der sich weigerte Matheaifgaben zu machen, weil sie ihm zu leicht waren

  • Firebird  On Mittwoch, 9. Juli 2014 at 02:26:12

    # Sade On Dienstag, 8. Juli 2014 at 06:55:43

    Intelligenz kann man per Definition nicht heranbilden. Außerdem interessiert es immer nur wie leistungsfähig jemand ist. Genau das prüft auch die Schule.

    Du meinst, Intelligenz kann man nicht erzeugen. Das ist soweit richtig. Aber man kann intelligente Schüler fördern. Das ist Aufgabe des Gymnasiums.

    Wenn ein Lehrer im Unterricht einem Schüler eine Frage stellt, ist klar was der Lehrer erwartet.

    Das bedeutet, Nicht-Melden allein darf sich noch nicht negativ auf die Note auswirken. Wie wird das bei euch gehandhabt?

    “Welche Aussage liefert eine nicht nachvollziehbare Prüfung?”

    Das es Leute gibt die einen mit dieser Leistung nicht weiter lassen.

    Das ist keine Aussage, welche die Prüfung liefert.

    Außerdem sind auch mündliche Noten zumindestens teilweise nachvollziehbar.

    Welche Aussage liefert eine nur teilweise nachvollziehbare Note?

  • Sade  On Dienstag, 8. Juli 2014 at 06:55:43

    Firebird On Dienstag, 8. Juli 2014 at 01:02:18

    „Das Gymnasium soll die Intelligenz des Landes heranbilden. Folglich müssen dort die Anforderungen an Intelligenzleistungen höher liegen als in der Hauptschule.“

    Intelligenz kann man per Definition nicht heranbilden. Außerdem interessiert es immer nur wie leistungsfähig jemand ist. Genau das prüft auch die Schule.

    “ Von einer Leistungsverweigerung kann aber nur die Rede sein, wenn derjenige explizit zu einer Leistung aufgefordert wurde. Das heißt, es muß ihm klar mitgeteilt worden sein, welche Leistung er überhaupt zu erbringen hat.“

    Wenn ein Lehrer im Unterricht einem Schüler eine Frage stellt, ist klar was der Lehrer erwartet.

    „Welche Aussage liefert eine nicht nachvollziehbare Prüfung?“

    Das es Leute gibt die einen mit dieser Leistung nicht weiter lassen. Außerdem sind auch mündliche Noten zumindestens teilweise nachvollziehbar.

  • Firebird  On Dienstag, 8. Juli 2014 at 01:02:18

    # Peter-Pan On Sonntag, 6. Juli 2014 at 09:22:51

    In der Regel knüpft man (im internet) Intelligenzfragen gerne an Rechnerische Begabung und Räumliches Vorstellungsvermögen.
    Dabei beschränken sich beide Bereiche nur auf Mathematik. Was ist mit anderen Bereichen?
    Wie sehen Intelligenzfragen im Deutsch oder Biounterricht aus?

    Ist es notwendig, die drei Anforderungsbereiche in allen Fächern gleichermaßen anzusetzen?
    Wäre es nicht sinnvoller, dies fachbezogen zu regeln?
    Im Fach Biologie könnte man den Schwerpunkt auf Reproduktion legen, in Mathematik auf Intelligenz.
    Das würde die Noten schon ein Stück aussagekräftiger machen. Eine gute Note in Biologie bedeutet eine gute Fähigkeit im Faktenlernen, eine gute Note in Mathematik eine gute logische Denkfähigkeit.

    # Sade On Sonntag, 6. Juli 2014 at 11:03:51

    Nein wer eine Leistung zu bringen ist kommt durch, egal ob in Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Das hat nur sekundär was mit Intelliganz zu tun.

    Hauptschule, Realschule und Gymnasium sind zwar heute fast das gleiche, aber das ist nicht so, wie es sein sollte.
    Das Gymnasium soll die Intelligenz des Landes heranbilden. Folglich müssen dort die Anforderungen an Intelligenzleistungen höher liegen als in der Hauptschule.

    Es ist eigentlich auch völlig uninteressant wie intelligent die Leute sind solang sie es nicht zeigen.

    Richtig, eine Leistungsverweigerung wird mit Ungenügend bewertet.
    Von einer Leistungsverweigerung kann aber nur die Rede sein, wenn derjenige explizit zu einer Leistung aufgefordert wurde. Das heißt, es muß ihm klar mitgeteilt worden sein, welche Leistung er überhaupt zu erbringen hat.

    Und mündliche Mitarbeit trifft Aussagen über die gesamte Leistung des Schülers im Unterricht. Sie können also mehr Aussagekraft haben.

    Da kommen wir später drauf zurück, wenn wir die Prüfungsgrundsätze herausgearbeitet haben. Dann werden wir schauen, ob die Praxis der mündlichen Noten diesen Grundsätzen genügt.

    Das ist Schwachsinn. Interessant ist immer nur wie viel eine Prüfung aussagt.
    Du willst warscheinlich darauf raus das jede Prüfung perfekt nachvollziebar sein muss, das ist aber nicht nötig um Aussagen zu treffen.

    Welche Aussage liefert eine nicht nachvollziehbare Prüfung?

  • Sade  On Montag, 7. Juli 2014 at 19:47:42

    Firebird On Montag, 7. Juli 2014 at 00:04:37

    „Sehr gut erkannt!
    Daraus folgt: Irgendetwas stimmt mit unserem Schulsystem nicht.“

    Aber nicht das was du denkst. Man schafft es nicht alle Schüler zu motivieren, das liegt daran das man ein reines Bestrafungssystem verwendet und nur bei wenigen Tests.

    „Das heißt: Du schreibst gute Arbeiten, bekommst aber aufgrund Deiner Mitarbeit eine schlechtere Note. Findest Du das in Ordnung?“

    Währ es besser wenn jemand super mitarbeitet, ziemlich intelligent ist aber bei Tests viel zu gestresst ist um zu arbeiten und deshalb die schlechtere Note kriegt?

    „Du bist auf derselben Schulform wie Dein Bruder? Wieso gehst Du nicht auf eine höhere Schule? Denn da, wo Du gerade bist, scheinst Du unterfordert zu sein.“

    Ich war bis vor kurzem auf nem Gymnasium, auf welche höhere Schule soll bitte meine Schwester gehen?

    „Dem sollte man auf den Grund gehen. Wie siehst Du das aus Deiner Sicht, erklärt er zu schnell, oder fachlich unkorrekt?“

    Wenn jemand schon ohnehin nicht mitkommt, ist es idiotisch zu fragen ob das was der Lehrer gesagt hat fachlich korrekt war. Fachlich unkorrekt ist sowieso eine blöde Formulierung, die meisten Mathe Lehrer machen sich selten die Mühe ihre Aussagen zu beweisen, das würde zu lange dauern. Der Unterricht ist perfekt einstudiert, da machen sie keine signifikanten Fehler.

  • Marie Wasgehtsiedasan  On Montag, 7. Juli 2014 at 11:19:09

    „Sehr gut erkannt!
    Daraus folgt: Irgendetwas stimmt mit unserem Schulsystem nicht.“

    Eben nicht. Wenn die Schüler zwar gut sind, sich im Unterricht aber nicht aufraffen, sind ganz allein die Schüelr schuld, weil sie ihr Potential nicht nutzen. So habe ich auch jetzt ein besseres Zeugnis, als vor einigen Jahren, weil mir schon alles bewusst war und ich zu faul.

    „Das heißt: Du schreibst gute Arbeiten, bekommst aber aufgrund Deiner Mitarbeit eine schlechtere Note. Findest Du das in Ordnung?“

    Ich schon.

    „Du bist auf derselben Schulform wie Dein Bruder? Wieso gehst Du nicht auf eine höhere Schule? Denn da, wo Du gerade bist, scheinst Du unterfordert zu sein.“

    Eventuell, weil die dann alle ihre Freunde hinter sich lassen würde, weil sie dann dort wirklich viel lernen müsste, weil der Wechsel viel Chaos und Arbeit bedeutet, etc.. Darum geht es hier aber garnicht! Jetzt hör auf, die Fehler wieder beim Einzelnen zu suchen!

    „Dem sollte man auf den Grund gehen. Wie siehst Du das aus Deiner Sicht, erklärt er zu schnell, oder fachlich unkorrekt?“

    Das hat sie mehr als genu gesagt. Er erklärt zu schnell, weil es für ihn selbstverständlich ist. Fachlich unkorrekt ist kein Lehrer heutzutage, wie soll das auch gehen, erstrecht in Logikfächern wie Mathe?

  • Firebird  On Montag, 7. Juli 2014 at 00:04:37

    # LeFloidArmyFTW On Sonntag, 6. Juli 2014 at 01:11:45

    Wissen ist nicht gleich Intelligenz. Wissen ist ein kleiner Teil davon.
    Man kann einen Schulabschluss (egal ob Abitur oder Realschulabschluss) von 1,0 haben, aber strohdumm sein.
    Man kann die Schule mit einen Abschluss von 4,0 verlassen und total intelligent sein.

    Sehr gut erkannt!
    Daraus folgt: Irgendetwas stimmt mit unserem Schulsystem nicht.

    Manche bekommen auch schlechte (vor allem mündliche) Noten, weil der Unterrichtsstoff zu leicht ist.
    War bei mir in der 6. Klasse und jetzt auch im 7. Schuljahr so. Meine Lehrerin hat gesagt ich bin in englisch so gut ich könnte locker 1 stehen, aber meine Mitarbeit zieht mich runter.

    Das heißt: Du schreibst gute Arbeiten, bekommst aber aufgrund Deiner Mitarbeit eine schlechtere Note. Findest Du das in Ordnung?

    Ich bin 13 und kann teilweise aufgaben lösen mit denen, 16, 17 jährige Probleme haben. Noch dazu will ich sagen das ich kein bisschen lerne. Ich muss anfangen zu lernen wie man lernt, weil ich 6 Schuljahre lang kein bisschen lernen musste. Für Englisch werde ich die kommenden Schuljahre auch nie bis kaum lernen.

    Du bist auf derselben Schulform wie Dein Bruder? Wieso gehst Du nicht auf eine höhere Schule? Denn da, wo Du gerade bist, scheinst Du unterfordert zu sein.

    Lernen werd ich nur ein wenig Russisch, etwas Geografie und viel Mathe und Physik. Übrigens sind nicht nur Mädchen in Mathe und Physik schlecht, ein Junge aus meiner Klasse sagt auch das mein Mathe- und Physiklehrer (bzw. Klassenlehrer) zu schnell erklärt.

    Dem sollte man auf den Grund gehen. Wie siehst Du das aus Deiner Sicht, erklärt er zu schnell, oder fachlich unkorrekt?

  • Sade  On Sonntag, 6. Juli 2014 at 11:03:51

    Firebird On Sonntag, 6. Juli 2014 at 00:43:32

    „Die Hauptschule nicht, das Gymnasium sehr wohl.“

    Nein wer eine Leistung zu bringen ist kommt durch, egal ob in Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Das hat nur sekundär was mit Intelliganz zu tun.
    Es ist eigentlich auch völlig uninteressant wie intelligent die Leute sind solang sie es nicht zeigen.

    „Sehr gut. Das ist schon der erste Grundsatz: Die Prüfung muß Aussagekraft haben. Denn eine Prüfung ohne Aussagekraft ist sinnlos.“

    Und mündliche Mitarbeit trifft Aussagen über die gesamte Leistung des Schülers im Unterricht. Sie können also mehr Aussagekraft haben.

    „Daraus können wir jetzt weitere Grundsätze entwickeln. Überlege selbst, welche dazu notwendig sind!“

    Das ist Schwachsinn. Interessant ist immer nur wie viel eine Prüfung aussagt.
    Du willst warscheinlich darauf raus das jede Prüfung perfekt nachvollziebar sein muss, das ist aber nicht nötig um Aussagen zu treffen.

  • Peter-Pan  On Sonntag, 6. Juli 2014 at 09:22:51

    Wie soll eine Intelligenzfrage aussehen?
    Unser Schulsystem unterscheidet zwischen drei Leistungsbereichen die sinngemäß etwa sind:
    1. Reproduktion
    2. Anwendung
    3. Interpretation
    Reproduktion bedeutet einfachstes widergeben von gelernten Stoff. Textverständnisfragen fallen zB darunter.
    Anwendung ist etwas anspruchsvoller. Lernt man in Wirtschaft zB über die zwei Wirtschaftskonzepte der klassischen Wirtschaft und des keynesianismuses, dann sollte der Schüler in der Lage sein dem Autor eines dieser Konzepte zuzuordnen.
    Interpretation ist das anspruchsvollste und wird fast ausschließlich am Gymnasium gelehrt. Hierbei geht es um das überschreiten des Wissenshorizont. Darunter fallen zB Mathematische Beweise, die man so noch nie im Unterricht gelernt hat.

    Ich denke unser Schulsystem ist damit perfekt genug ausgerüstet, um Schüler gut beurteilen zu können.
    Das Problem mit reinen Intelligenzfragen ist, dass man nichtmal weiß wie man Intelligenz korrekt definieren soll. Viele Menschen unterscheiden sich in ihrer Denkweise. Nehmen wir als bestes Beispiel das Savant-Syndrom. Einige von den Betroffenen sind kaum in der Lage ein normales Gespräch zu führen und sind empathisch und im Koordinieren von Gesten absolute Nullen, können aber eine Primfaktorzerlegung im mehrstelligen Bereich besser als jeder Supercomputer. Ist solch eine Person jetzt intelligenter als andere?

    In der Regel knüpft man (im internet) Intelligenzfragen gerne an Rechnerische Begabung und Räumliches Vorstellungsvermögen.
    Dabei beschränken sich beide Bereiche nur auf Mathematik. Was ist mit anderen Bereichen?
    Wie sehen Intelligenzfragen im Deutsch oder Biounterricht aus? Was ist mit anderen typisch Menschlichen Attributen, die uns Intelligenter machen. Was ist mit Empathie etc. Wie möcht man das schriftlich abfragen?

    Es wird klar, dass es keine wohldefinierten Intelligenzfragen gibt. Ein Schulsystem welches sich nach sowas ausrichtet wäre damit erst recht willkürlich.
    Ich denke, dass man in der Schule als erstes Wissen vermitteln möchte und dieses mit den drei Bereichen abfragen ist ein solides Konzept.

  • LeFloidArmyFTW  On Sonntag, 6. Juli 2014 at 01:11:45

    Wissen ist nicht gleich Intelligenz. Wissen ist ein kleiner Teil davon.
    Man kann einen Schulabschluss (egal ob Abitur oder Realschulabschluss) von 1,0 haben, aber strohdumm sein.
    Man kann die Schule mit einen Abschluss von 4,0 verlassen und total intelligent sein.
    Mein großer Bruder ging auf eine Oberschule (ist glaube ich gleichzusetzen mit Realschule) und hat nicht den besten Abschluss (genaueres sage ich nicht) aber ist richtig intelligent, vor allem wenn es um Deutsch und Musik geht, er ergreift schnell einen tieferen Sinn eines Textes oder Liedes, ist sehr redegewandt und sowas. Das gleiche ist bei mir der Fall, aber mein Wortschatz bezieht sich mehr auf das Englische, bin in einen Wettbewerb zweite geworden (von der Jahrgangsstufe meiner Schule) und der erste hat 3 Jahre in England gelebt.
    Manche bekommen auch schlechte (vor allem mündliche) Noten, weil der Unterrichtsstoff zu leicht ist.
    War bei mir in der 6. Klasse und jetzt auch im 7. Schuljahr so. Meine Lehrerin hat gesagt ich bin in englisch so gut ich könnte locker 1 stehen, aber meine Mitarbeit zieht mich runter.
    (Bei uns ist es so: Tests & mündliche Arbeit = 50%, die Klassenarbeiten ebenfalls 50%) ich steh in Deutsch schlechter als in Englisch, eine Weltsprache.
    Ich bin 13 und kann teilweise aufgaben lösen mit denen, 16, 17 jährige Probleme haben. Noch dazu will ich sagen das ich kein bisschen lerne. Ich muss anfangen zu lernen wie man lernt, weil ich 6 Schuljahre lang kein bisschen lernen musste. Für Englisch werde ich die kommenden Schuljahre auch nie bis kaum lernen.
    Lernen werd ich nur ein wenig Russisch, etwas Geografie und viel Mathe und Physik. Übrigens sind nicht nur Mädchen in Mathe und Physik schlecht, ein Junge aus meiner Klasse sagt auch das mein Mathe- und Physiklehrer (bzw. Klassenlehrer) zu schnell erklärt.