„die Moral ändert sich“

Die Moral ändert sich nicht. Sie verfällt.
Moralische Werte verfallen, wenn sie nicht mehr vermittelt werden.

Die Naturgesetze ändern sich nicht. Folglich können sich auch die daraus resultierenden moralischen Normen, die zur Aufrechterhaltung der zivilisierten Kultur notwendig sind, nicht ändern.

Was sich ändert, ist die Einsicht des Menschen in die Notwendigkeit solcher Verhaltensnormen.

Das passiert dann, wenn diese Werte in Bildung und Erziehung nicht mehr weitergegeben werden.

Das Bildungswesen gehörte daher zu den ersten großen Angriffszielen der 68er.

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Kommentare

  • Roland Wolf  On Dienstag, 28. Oktober 2014 at 06:20:44

    @Firebird

    Können Sie das irgendwo belegen. (z.B. Gesetzestexte, Schriften der Philosophen gegen die öffentliche Nackheit, Verdammung der Illias oder Sappho`s Gedichten?)

    Ich geb Ihnen sogar einen Tip-in der frühen römischen Republik waren bestimmte homosexuelle Beziehungen unter Strafe gestellt worden, vermutlich weil man sich von den vorhher herrschenden Etruskern absetzen wollte. Die entsprechenden Gesetze sind jedoch spätestens zu Cäsars Zeiten nicht mehr zur Anwendung gekommen. Aber da wäre Material gewesen, das hätte man diskutieren können.

  • Firebird  On Montag, 27. Oktober 2014 at 04:15:46

    # Roland Wolf On Samstag, 25. Oktober 2014 at 11:06:08

    Ich habe alles gelesen, was Du geschrieben hast.

    Was Du hier machst, ist Geschichtsverfälschung und -verharmlosung.

  • Roland Wolf  On Samstag, 25. Oktober 2014 at 11:06:08

    @Firebird
    Ihr Anwort liest sich als hätten Sie lediglich 2 Sätze aus dem gelesen was ich geschrieben habe.
    Also: Ich schließe aus dem was altgrichische Authoren geschrieben haben UND den Abbildungen der olympischen Spiele UND der ethymologischen Wurzel der griechischen Sportstätte das bereits 500 v.Chr. Griechen Ihren Sport nackt betrieben haben.
    Nebenbei: Die Olympischen Spiele waren den Griechenn heilig und keine Spaßveranstaltung.

    Zur selben Zeit (600-500 v.Chr) schreibt Solon Liebesgedichte an Knaben (was ich in jedem Falle ablehne), schreibt Sappo über lesbische Beziehungen und Achilleus wird als Verkörperung eines griechischen Männerideals angesehen obwohl die Illias deutlich seine homosexuelle Beziehung zu Patroklos beschreibt. Zusammen mit den Statuen, den Bildern und den anderen Berichten und Historien-Originalquellen nota bene-ergibt sich ein Bild einer hohen Toleranz homosexueller Beziehungen beiderlei Geschlechts.

    Dies liegt alles VOR der Hochzeit der attischen Kultur und weit vor ihrem Niedergang. Sie liegt auch 800 Jahre vor der von Ihnen beschriebenen Spätantike.

    Tatsächlich gibt es das erste Gesetz das gleichgeschlechtliche Beziehungen und Strafe stellt in Rom 390 n.Chr-also der von Ihnen angerufenen Spätantike. Scheint dem Römischen Reich nicht mehr viel genutzt zu haben

    Sie stellen die Behauptung auf das „Du meinst die Spätantike.
    Ein gutes Beispiel für den langsamen Verfall. Zuerst Nacktheit, dann die Homoperversion, und schließlich Kinder.
    Wenn man erst einmal damit anfängt, fallen irgendwann alle Hemmungen.“

    Alle verfügbaren Quellen-originale Quelle „Genderfrei“ weisen jedoch auf das genaue Gegenteil hin-eine hohe Toleranz für Homosexualität in der frühen Antike die unter dem Eindruck des Christentums in der Spätantike abnimmt.

    Wie wäre es zu Abwechslung wenn Sie Quellen nennen die Ihre Behauptung unterstützt, da hätte man Stoff für eine sinnvolle Diskussion. Im Moment haben ich von Ihrer Seite nur eine Behauptung ohne jede Stütze, jedoch den Vorwurf der Geschichtsfälschung, dazu ein sehr selektives Eingehen auf das vorgelegte.

  • Firebird  On Samstag, 25. Oktober 2014 at 04:51:23

    # Roland Wolf On Donnerstag, 23. Oktober 2014 at 04:51:15

    Soso. Aus Nacktbilder schließt Du, daß alle nackt rumgelaufen sind?

    Pornographische Bilder und gleichgeschlechtliche Unzucht gab es zu allen Zeiten. Trotzdem waren diese zu den meisten Zeiten verboten.

    Die Geschichte der Antike zeigt den sittlichen Werteverfall.
    In Deiner Geschichte: Die waren zunächst nicht nackt. Jemand hat seinen Lendenschurz verloren, und weil dies geduldet wurde, haben die anderen es nachgemacht.
    Wäre er disqualifiziert worden, hätten die anderen das sicher nicht getan.

    Es fängt mit kleinen Sittenverstößen an, und wenn man da nicht eingreift, folgen immer mehr, bis hin zur Päderastie. Das ist die Lehre, die man aus der Geschichte der Antike ziehen muß.

  • Marvin  On Donnerstag, 23. Oktober 2014 at 11:25:37

    Das zeigt doch eigentlich, einige hier sind wirklich nicht ganz dicht! Sachen von vor hunderten Jahren, vor 1500 Jahren oder so? Leute, merkt ihr noch was? Die Zeit und die Entwicklung der Menschheit ist nicht stehen geblieben! Heute werden keine Hexen mehr verbrannt, die Erde ist keine Scheibe etc.!

    Ihr könnt euch wirklich mit den IS Terroristen die Hand reichen! Die quatschen auch immer von vor 1300 Jahren.

  • Roland Wolf  On Donnerstag, 23. Oktober 2014 at 04:51:15

    @Firebird
    # Roland Wolf On Mittwoch, 22. Oktober 2014 at 05:16:03

    Die waren nicht ganz nackt.

    Hartmann ist eine Genderistin. Wenn Du mit solchen Autoren ankommst, dann gehe ich davon aus, daß Du bewußt die Geschichte fälschen willst.

    Mehr hat es nicht als Argument? Na denn.

    Ich weise erst einmal darauf hin, das Pausinas ein altgriechischer Author ist der in seiner Geschichte Griechenlands vom Rennen des Orsippos berichtet. Dieser sei durch den Verlust seines Lendenschurzes so verunglückt das in der Folge alle Athleten bis auf die Reiter nackt angetreten seien.

    Hierzu gibt es auch genügend Abbildungen auf Vasen und Friesen, eines davon hier:

    upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/Greek_vase_with_runners_at_the_panathenaic_games_530_bC.jpg

    Man beachte hier auch das Daturm-530 vor Christus, also 800 Jahre vor dem Beginn der Spätantike.

    Auch beachtenswert ist die Tatsache das die Griechen im Gymnasium trainierten und gymnos im Altgriechischen (γυμνός) „nackt“, „unbekleidet“ bedeutet.

    Da Frau Hartmann Ihnen nicht zusagt sollten wir an Originalquellen ran, die sollten des Genderismus unverdächtig sein.

    – Sappho, Dichterin des 5. vorchristlichen Jahrhunderts, lebte auf Lesbos
    – Solon, Staatsmann und Lyriker, 640-560 v. Chr.
    – Homer,
    – Aischylos
    – Aristoteles
    – Pseudo-Aristoteles
    – Statuen von Harmodios und Aristogeiton die als Tyrannenmörder gefeiert werden

    Zahlreiche abbildungen aus dieser Zeit auf Vasen etc, hier beispielsweise:

    images.portal.muenchen.de/upload/media/000/000/243/726/scaled/0200×0150/krieger-vase200.jpg

    Alle diese Dichter, Philosophen und Staatsmänner berichten und wirken weit vor der Spätantike und auch weit vor dem Niedergang Griechenlands. Alle berichten von mehr oder minder verbreitetem Homosexuellen treiben. Übersetzungen dieser Werke sind im Netz verfügbar wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen.

    Wenn Sie mir schon Geschichtsfälschung vorwerfen wäre es sinnvoll wenn Sie ein paar eigene Quellen hätten. Im Moment kommt es mit so vor als ob etwas nicht gesehen werden will

  • Firebird  On Donnerstag, 23. Oktober 2014 at 03:43:51

    # Roland Wolf On Mittwoch, 22. Oktober 2014 at 05:16:03

    Die waren nicht ganz nackt.

    Hartmann ist eine Genderistin. Wenn Du mit solchen Autoren ankommst, dann gehe ich davon aus, daß Du bewußt die Geschichte fälschen willst.

  • Roland Wolf  On Mittwoch, 22. Oktober 2014 at 05:16:03

    @Firebird
    # Roland Wolf On Dienstag, 21. Oktober 2014 at 08:08:20

    Bitte nicht die Geschichte fälschen.

    Schaun wir mal:

    Olympioniken nackt: #Pausanias 1, 44, 1 Wettlauf des Orsippos
    Olympische Spiele seit ca.700 v.Ch. Paul Christesen: Whence 776? The Origin of the Date for the First Olympiad. In: International Journal of the History of Sport. Bd. 26 Nr. 2, 2009, S. 161–182, ISSN 0952-3367, doi:10.1080/09523360802511029 (englisch).
    Griechen bereits zu Blütezeit Toleranz der Homosexualität: Elke Hartmann: Art. Homosexualität, in: Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike, Bd. 5. Stuttgart/Weimar 1998, Sp. 704.
    Beginn der Spätantike 284 n.Chr. Henning Börm: Westrom. Von Honorius bis Justinian. Kohlhammer, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-17-023276-1.

    Sie haben behauptet das nackte Olympische Spiele erst in der Spätantike stattfanden, ein Fehler von mindestens 600 Jahren, Belege siehe oben.
    Sie haben behauptet. das Homosexualität einen wesentlichen Beitrag zum Niedergangs Roms und Griechenlands geleistet hat. Wiese ist diese dann in der Blütezeit Griechenlands und Roms vorhanden und warum hat diese dann jeweils mehr als 300 Jahre gebraucht um sich durchzusetzen?

    Haben Sie für Ihre Thesen Belege oder beleidigen Sie (Geschichtsfälschung) gern faktenfrei?

  • Firebird  On Mittwoch, 22. Oktober 2014 at 02:11:36

    # Roland Wolf On Dienstag, 21. Oktober 2014 at 08:08:20

    Bitte nicht die Geschichte fälschen.

  • Roland Wolf  On Dienstag, 21. Oktober 2014 at 08:08:20

    Die Olympischen Spiele finden etwa seit dem 8. Jahrhundert vor Christus statt. Das würde ich nicht als Spätantike bezeichnen, eher im Gegenteil. Die Geschichtsforschung hat den Niedergang Griechenlands auch weit eher als massive Erschöpfung durch andauernde Kriege eingeordnet als eine wie auch immer geartete „Dekadenz“.
    Homosexualität war in Griechenland durch die gesammte Antike verbreitet, das hat weder an Aufstieg noch Fall viel geändert.

    Auch als Beispiel geänderter Moral taugen die Olypischen Spiele: Die Verlierer (also Plätze 2-?) der Olymischen Spiele galten als mit unauslöschlicher Schande bedeckt und verspottet. Auf die Idee kämen wir heute gluch ich nicht mehr….

    Ansonsten der unten aufgeführte Zusammenhang zwischen Homosexualität und Kindesmissbrauch-haben wir da belastbares Material oder nur Bauchgefühl?

    @Firebird# LeFloidArmyFTW On Sonntag, 19. Oktober 2014 at 23:29:50

    Du meinst die Spätantike.
    Ein gutes Beispiel für den langsamen Verfall. Zuerst Nacktheit, dann die Homoperversion, und schließlich Kinder.
    Wenn man erst einmal damit anfängt, fallen irgendwann alle Hemmungen.

    Die Nachfolgestaaten haben das erkannt, und in den folgenden Jahrhunderten die Homoperversion konsequent verfolgt. 1969 schaffte man diese Verfolgung ab, und siehe da: Geschichte wiederholt sich!

  • Firebird  On Dienstag, 21. Oktober 2014 at 03:15:59

    # LeFloidArmyFTW On Sonntag, 19. Oktober 2014 at 23:29:50

    Du meinst die Spätantike.
    Ein gutes Beispiel für den langsamen Verfall. Zuerst Nacktheit, dann die Homoperversion, und schließlich Kinder.
    Wenn man erst einmal damit anfängt, fallen irgendwann alle Hemmungen.

    Die Nachfolgestaaten haben das erkannt, und in den folgenden Jahrhunderten die Homoperversion konsequent verfolgt. 1969 schaffte man diese Verfolgung ab, und siehe da: Geschichte wiederholt sich!

  • Marvin  On Dienstag, 21. Oktober 2014 at 00:50:10

    @Mister Nightowl

    „Und genauso einfach wird es für Dich böse Folgen geben….!
    Dein Lachen wird sich in Jammern und Schreien verwandeln.
    Selber schuld!“

    Warum? Kannst du das mal konkret machen?

    Ich mein, sieh mal…, ich hab mit 19 eine Frau geheiratet um dann festzustellen, es ist so, wie ich es immer schon vermutete, nur dachte ich, irgendwie geht das schon alles, „es“ (damals nur Gedanken) geht schon weg, wenn man (ich) sich zu einer Frau zwingt, Familie etc. Dann kommt man schon auf andere Gedanken…

    Ja? Nö.

    Klar, man kann sich ein Leben lang rumquälen und sich zu was zwingen. Wahrscheinlich endet es dann irgendwann im Doppelleben, Depression oder was auch immer.

    Mir war das nichts, denn es ist mein Leben! Und das will ich so leben, wie es mich glücklich macht. Jeder hat ein Recht auf persönliches Glück. Und sich lebenslang in eine Rolle pressen, in die man eigentlich nicht gehört, hat nichts mit Glück zu tun. Und die Frage wäre ja auch, warum? Wegen der Gesellschaft, wegen Personen, die deine Meinung haben. Nö, das ist es nicht wert.

    Anfang/Mitte 20, einen Studenten kennengelernt und dann nahm es seinen Lauf… Manche brauchen dann Jahre, fahren zweigleisig, belügen und betrügen ihre Frau und den Rest. Mir war das nichts, lieber ein Ende mit Schreck, als ein Schreck ohne Ende.

    Schon nach 3 Wochen redete ich mit meiner Frau, nach weiteren 3 Wochen trennten wir uns (sie zog aus), ich hatte dann erstmal eine 3-jährige Partnerschaft. Meine Ex hatte nach wenigen Monaten einen Neuen, mit dem sie heute 2 Kinder hat, Haus, guten Job etc. Wir hatten keine Kinder und im Nachhinein, ich wollte eh nie welche.

    Es geht ja nicht nur um mich! Meine Frau hat das Recht, einen Mann zu haben, der sie in jeder Weise begehrt, liebt, mit dem sie eine glückliche Familie hat. Ich kann das keiner Frau bieten und dazu kann ich mich auch nicht zwingen, weil das nicht geht.

    Letztlich war es für alle gut, so wie es kam.

    Das ist einige Jahre her, mir geht es super, so wie es ist und ich hatte nie das Gefühl, irgendwas zu vermissen.

    Und da kann ich nur fragen, was bitte willst du mir denn erzählen? 😉

  • Mister Nightowl  On Dienstag, 21. Oktober 2014 at 00:24:29

    @ Marvin:
    Und genauso einfach wird es für Dich böse Folgen geben….!
    Dein Lachen wird sich in Jammern und Schreien verwandeln.
    Selber schuld!

  • Marvin  On Montag, 20. Oktober 2014 at 22:52:14

    „HOMOSEX war, ist, und bleibt höchst UNMORALISCH!“

    Ja, wohl aus deiner Sicht, @Mister Nightowl, aber deine Sicht ist nicht die Weltmeinung und nicht die Meinung aller Menschen.

    Du hast die Freiheit in unserem Land (D), deine Meinung zu haben, kein Problem. Aber andere haben ihre Meinung und die hast du so zu Kenntnis zu nehmen. Und die Freiheit der andere Leute, auch der Homos, beginnt dort, wo deine Freiheit endet. So einfach ist das. 😉

  • Nachbarin  On Montag, 20. Oktober 2014 at 10:19:51

    „Die Wahrheit siegt!“

    Ja, das sieht man an den Kirchenaustritten. Viele Menschen realisieren langsam, wie sehr die Kirche über Jahrhunderte die Menschen verdummt hat.

  • Mister Nightowl  On Montag, 20. Oktober 2014 at 01:12:59

    Die Moral ändert sich nicht;
    nur das affektierte Kreischen und dumme Gebrüll der Homoperversen wird lauter, wenn man ihre abscheulichen Sündentaten auch beim Namen nennt!

    HOMOSEX war, ist, und bleibt höchst UNMORALISCH!

    Die Wahrheit siegt!

  • LeFloidArmyFTW  On Sonntag, 19. Oktober 2014 at 23:29:50

    Firebird, wo waren sie im Geschichtsunterricht? Die Antike ist Stoff der 5. und 6. Klasse….Ich kann da meine 11 Jährige Schwester fragen. In der Antike, wurden zum Beispiel die Olympischen Spiele nackt durchgeführt.

  • Marie Wasgehtsiedasan  On Sonntag, 19. Oktober 2014 at 09:38:59

    @Firebird
    „Damit andere das sehen können, muß er ihn erstmal zeigen! Wer sich exhibitionistisch verhält, wird zurecht verspottet.“
    Weißt du, was das Wort „Antike“ bedeutet? Oder hast du auch nur ansatzweise eine Ahnung davon, wie sie war?

    „Genauso ist es mit Leuten, die überall herausposaunen, daß sie ihn in Kot stecken. Was soll man da anderes tun als verspotten?“
    Das ist dämlich. Du suchst nur nach irgendwelchen Zusammenhängen mit nicht nicht existenten „Homolobby“.
    Und ich habe noch nie jemanden gehört, der das groß herausposaunt.

    “Da hast Du wohl was falsch gelesen.”
    Wenn ich mich richtig erinnere, möchtest du Kinderpornografie verbreiten, nur um dann Pädophile leichter ausfindig zu machen.

    „Dann kannst Du Dich über den Unterschied zwischen Kindesmißbrauch und Kinderpornographie,“
    Dazu brauche ich kein Wörterbuch.
    Eigentlich ist es so, dass beides meist Hand in Hand geht. Natürlich, nicht immer wenn Kinder missbraucht werden, werden sie gefilmt oder fotografiert, aber Kinderpornografie ist meist Kindesmissbrach.

    „zwischen verbreiten und besitzen kundig machen.“
    Verbreiten ist, wenn man es weiter gibt, und besitzen ist, wenn man es hat.
    Was soll mir das jetzt bringen?

    „Die Bibel enthält keine solchen Vorschriften.“
    Doch, eigentlich schon.

    „Der Koran enthält sie.“
    Wenn das da so drinsteht, ok. Ist bei der Bibel ja auch so.

  • Firebird  On Sonntag, 19. Oktober 2014 at 01:13:28

    # Marie Wasgehtsiedasan On Samstag, 18. Oktober 2014 at 12:40:26

    “Aber bitte nicht ablenken. Wenn ein Mann wegen eines zu großen Genitals verspottet wird, was muß er vorher tun? Und wie kann er das vermeiden?”
    Man muss seinen Penis vorher sehen können. Was damals nichts besonderes war.

    Damit andere das sehen können, muß er ihn erstmal zeigen! Wer sich exhibitionistisch verhält, wird zurecht verspottet. Genauso ist es mit Leuten, die überall herausposaunen, daß sie ihn in Kot stecken. Was soll man da anderes tun als verspotten?

    “Da hast Du wohl was falsch gelesen.”
    Wenn ich mich richtig erinnere, möchtest du Kinderpornografie verbreiten, nur um dann Pädophile leichter ausfindig zu machen.

    Wenn Du Dich nicht erinnerst, kannst Du nachlesen.
    Zudem hast Du schon gezeigt, daß Du über Wörterbücher verfügst. Dann kannst Du Dich über den Unterschied zwischen Kindesmißbrauch und Kinderpornographie, zwischen verbreiten und besitzen kundig machen.

    Selbstverständlich ist das nicht überall so, aber den Islam generell als schlecht zu bezeichnen ist falsch.
    Die wenigsten Christen tun auch wirklich alles, was die Bibel vorschreibt. Oder würdst du deine Schwiegermutter steinigen, wenn du sie mit einem fremden Mann im Bett erwischst?

    Die Bibel enthält keine solchen Vorschriften. Der Koran enthält sie.

  • Marie Wasgehtsiedasan  On Samstag, 18. Oktober 2014 at 12:40:26

    @Firebird
    „Es gibt gewisse Gruppierungen, die das wieder so haben wollen.“
    Gut, dass die hier nicht bestimmen.

    „Über Dinge redet man in den Pausen und in der Freizeit. Im Unterricht wird normalerweise unterrichtet.“
    In Form von …?

    “Ja, solche haben wir auch heute wieder.“
    Genau und das finde ich auch scheiße. Überall sind nackte Frauen, die Standarte setzen, die unmöglich zu erreichen sind, aber einige Arschlöcher von Jungs dann von ihren Freundinnen verlangen.

    „Aber bitte nicht ablenken. Wenn ein Mann wegen eines zu großen Genitals verspottet wird, was muß er vorher tun? Und wie kann er das vermeiden?“
    Man muss seinen Penis vorher sehen können. Was damals nichts besonderes war.
    Und vermeiden kann man das nicht. Operationen gab es damals noch nicht.

    „Da hast Du wohl was falsch gelesen.“
    Wenn ich mich richtig erinnere, möchtest du Kinderpornografie verbreiten, nur um dann Pädophile leichter ausfindig zu machen.

    „Kannst Du selbst ausprobieren. Fahr einfach mal in den Iran.“
    Selbstverständlich ist das nicht überall so, aber den Islam generell als schlecht zu bezeichnen ist falsch.
    Die wenigsten Christen tun auch wirklich alles, was die Bibel vorschreibt. Oder würdst du deine Schwiegermutter steinigen, wenn du sie mit einem fremden Mann im Bett erwischst?

  • Firebird  On Samstag, 18. Oktober 2014 at 01:12:25

    # Marie Wasgehtsiedasan On Freitag, 17. Oktober 2014 at 13:54:18

    Heutzutage wird einem eine eigene Meinung überlassen, nicht wie zu Hitlers Zeiten, wo jeder sagen musste, dass er es gut findet.

    Es gibt gewisse Gruppierungen, die das wieder so haben wollen.

    Aber über Dinge wie Moral redet man z.B. im Religions-, Philisophie- und Ethikunterricht.

    Über Dinge redet man in den Pausen und in der Freizeit. Im Unterricht wird normalerweise unterrichtet.

    “Woher wissen das die anderen?”
    Wir reden hier von antiken Griechenland. Da haben die Frauen ihre Möpse rausgeholt, wenn sie traurig waren.

    Ja, solche haben wir auch heute wieder.

    Aber bitte nicht ablenken. Wenn ein Mann wegen eines zu großen Genitals verspottet wird, was muß er vorher tun? Und wie kann er das vermeiden?

    “Sicher kommt das überall vor. Aber in gesunden Staaten wird das verfolgt.”
    Wir reden hier von der Antike.
    Und Menschen, die Sex mit Kindern haben, werden bestraft. Das ist so. Du bist hier der, der das legal machen möchte.

    Da hast Du wohl was falsch gelesen.

    Achso, natürlich, das alles geht garnicht. Ich meinte aber den Islam, wie er heute umgesetzt wird. Die wenigsten Moslems sehen Frauen als Objekte an oder haben etwas gegen Homosexuelle.

    Kannst Du selbst ausprobieren. Fahr einfach mal in den Iran.

  • Marie Wasgehtsiedasan  On Freitag, 17. Oktober 2014 at 13:54:18

    @Firebird
    „Das, was wir hier haben, kann man nicht als Bildungssystem bezeichnen.
    Ein richtiges Bildungssystem würde Dir auch beibringen, welche Verhaltensweisen zu langfristigen gesellschaftlichen Schäden führen,“
    Was für langfristige, gesellschaftliche Schäden bitte?

    “ würde herausarbeiten, was toleriert werden kann und was nicht, und klare Begriffe verwenden.“
    Heutzutage wird einem eine eigene Meinung überlassen, nicht wie zu Hitlers Zeiten, wo jeder sagen musste, dass er es gut findet.
    Aber über Dinge wie Moral redet man z.B. im Religions-, Philisophie- und Ethikunterricht.

    “Woher wissen das die anderen?“
    Wir reden hier von antiken Griechenland. Da haben die Frauen ihre Möpse rausgeholt, wenn sie traurig waren.

    „Sicher kommt das überall vor. Aber in gesunden Staaten wird das verfolgt.“
    Wir reden hier von der Antike.
    Und Menschen, die Sex mit Kindern haben, werden bestraft. Das ist so. Du bist hier der, der das legal machen möchte.

    „Der Islam liegt dem Grunde nach richtig, daß er die Frau als unter dem Mann ansieht. Aber er übertreibt es, indem er die Frau als Sache behandelt.
    Er verurteilt richtigerweise die Homophilie, aber sie am Baukran aufzuhängen, geht zu weit.“
    Achso, natürlich, das alles geht garnicht. Ich meinte aber den Islam, wie er heute umgesetzt wird. Die wenigsten Moslems sehen Frauen als Objekte an oder haben etwas gegen Homosexuelle. Gelegentlich wird die Frau noch als weniger wertvoll angesehen, aber das wird auch immer weniger.

  • Firebird  On Freitag, 17. Oktober 2014 at 02:56:32

    # Marie Wasgehtsiedasan On Donnerstag, 16. Oktober 2014 at 14:01:23

    Das tun sie allerdings aktuell nicht wirklich, da wir z.B. ein Bildungssystem haben. Ich weiß, ich soll anderen keinen Schaden zufügen. Das ist schonmal ein guter Grundsatz. Und ich weiß, dass man anderen auch durch Diskriminierung und Intoleranz schaden zufügt, indem ich ihnen z.B: sage, ich seiein abnormal.

    Das, was wir hier haben, kann man nicht als Bildungssystem bezeichnen.
    Ein richtiges Bildungssystem würde Dir auch beibringen, welche Verhaltensweisen zu langfristigen gesellschaftlichen Schäden führen, würde herausarbeiten, was toleriert werden kann und was nicht, und klare Begriffe verwenden.

    “Was muß ein solcher Mann tun, damit er überhaupt deswegen verspottet werden kann?”
    Einen großen Penis haben.

    Woher wissen das die anderen?

    “Und die trieben’s auch mit Kindern.”
    Das tat man eingentlich überall.

    Sicher kommt das überall vor. Aber in gesunden Staaten wird das verfolgt.

    “Der Islam ist eine Entartung.”
    Eine verdammte Begründung! Nur eine und ich wäre zufrieden, aber so kann ich leider nichts dazu schreiben, weil du mir ja gar keinen Anhaltspunkt gibst.

    Der Islam liegt dem Grunde nach richtig, daß er die Frau als unter dem Mann ansieht. Aber er übertreibt es, indem er die Frau als Sache behandelt.

    Er verurteilt richtigerweise die Homophilie, aber sie am Baukran aufzuhängen, geht zu weit.

  • Mister Nightowl  On Donnerstag, 16. Oktober 2014 at 17:07:44

    Die Moral ändert sich nicht;
    nur das affektierte Kreischen und dumme Gebrüll der Homoperversen wird lauter, wenn man ihre abscheulichen Sündentaten auch beim Namen nennt!

    HOMOSEX war, ist, und bleibt höchst UNMORALISCH!

    Ex-Homosex-Porno-Darsteller spricht über die satanische Sodomie
    und seine Bekehrung zum Glauben…

    HOMOSEXUALITÄT ist HEILBAR!

    http://www.christliche-mitte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1024:homosex-ist-heilbar-&catid=1:nachrichten&Itemid=2.

  • Marie Wasgehtsiedasan  On Donnerstag, 16. Oktober 2014 at 14:01:23

    @Firebird
    „Richtig, die moralischen Werte zu finden, war ein langer Erkenntnisprozeß. Wenn die moralischen Werte nicht weitergegeben werden, verfallen sie.“
    Gewissermaßen. Das tun sie allerdings aktuell nicht wirklich, da wir z.B. ein Bildungssystem haben. Ich weiß, ich soll anderen keinen Schaden zufügen. Das ist schonmal ein guter Grundsatz. Und ich weiß, dass man anderen auch durch Diskriminierung und Intoleranz schaden zufügt, indem ich ihnen z.B: sage, ich seiein abnormal.

    „Das heißt aber nicht, daß sie nicht mehr notwendig sind, sondern die Menschen sie einfach nicht mehr kennen. Das endet in Barbarei.“
    Leicht übertrieben, aber so ähnlich.

    „Was muß ein solcher Mann tun, damit er überhaupt deswegen verspottet werden kann?“
    Einen großen Penis haben.

    „Und die trieben’s auch mit Kindern.“
    Das tat man eingentlich überall.

    „Der Islam ist eine Entartung.“
    Eine verdammte Begründung! Nur eine und ich wäre zufrieden, aber so kann ich leider nichts dazu schreiben, weil du mir ja gar keinen Anhaltspunkt gibst.

    „Natürlich darf man die Moral nicht ins Extreme übertreiben.“
    Also ich denke, dass eine Moral so sein soll, dass man sie garnicht übertreiben kann. Würde ich die Moral, dass ich anderen keinen Schaden zufügen soll, nicht „übertreiben“ würde ich anderen doch Schaden zufügen. Dieser Grundsatz ist ein Extrem.

  • Firebird  On Donnerstag, 16. Oktober 2014 at 04:46:20

    # Marie Wasgehtsiedasan On Mittwoch, 15. Oktober 2014 at 15:30:22

    Richtig, die moralischen Werte zu finden, war ein langer Erkenntnisprozeß. Wenn die moralischen Werte nicht weitergegeben werden, verfallen sie. Das heißt aber nicht, daß sie nicht mehr notwendig sind, sondern die Menschen sie einfach nicht mehr kennen. Das endet in Barbarei.

    Im antiken Griechenland wurden Männer mit großen Penisen verspottet. Ganz normal.

    Was muß ein solcher Mann tun, damit er überhaupt deswegen verspottet werden kann?

    Analsex war dort etwas völlig natürlches, genau wie Homosexualität bei Männern. Analsex heißt ja nicht umsonst auch Griechisch.

    Und die trieben’s auch mit Kindern.

    Oder aktuellere Vergleiche: In vielen islamischen Ländern müssen Frauen sich komplett verhüllen, alles andere wäre umöglich. Hier regen sich Menschen über Frauen mit Kopftüchern und Burkas auf.

    Der Islam ist eine Entartung. Natürlich darf man die Moral nicht ins Extreme übertreiben.

  • Marie Wasgehtsiedasan  On Mittwoch, 15. Oktober 2014 at 15:30:22

    Oh doch, Moral ändert sich.
    Vor richtigen Zivilisationen gab es sowas noch nicht. Da hieß‘ es fressen oder gefressen werden und Auge um auge, Zahn um Zahn. Wäre für heutige Verhältinsse nicht ok.
    Dann war es mehrere Jahrhunderte völlig normal und ok, dass man Sklaven hat. Was völlig ok.
    Im antiken Griechenland wurden Männer mit großen Penisen verspottet. Ganz normal.
    Analsex war dort etwas völlig natürlches, genau wie Homosexualität bei Männern. Analsex heißt ja nicht umsonst auch Griechisch.
    Oder aktuellere Vergleiche: In vielen islamischen Ländern müssen Frauen sich komplett verhüllen, alles andere wäre umöglich. Hier regen sich Menschen über Frauen mit Kopftüchern und Burkas auf.

  • Mister Nightowl  On Dienstag, 16. September 2014 at 18:14:08

    Die Moral ändert sich nicht;
    nur das affektierte Kreischen und dumme Gebrüll der Homoperversen wird lauter, wenn man ihre abscheulichen Sündentaten auch beim Namen nennt!

    Ex-Homosex-Porno-Darsteller spricht über die satanische Sodomie
    und seine Bekehrung zum Glauben…

    http://www.youtube.com/watch?v=BLCchsHlZIY
    http://www.youtube.com/watch?v=5BpuQkmv8BU

    HOMOSEXUALITÄT ist HEILBAR!
    http://www.christliche-mitte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1024:homosex-ist-heilbar-&catid=1:nachrichten&Itemid=2.

  • Firebird  On Montag, 14. Juli 2014 at 04:14:35

    # nofugito On Freitag, 2. Mai 2014 at 00:10:13

    Das ist schlicht und ergreifend sinnbefreitpolitisch unkorrekt. Erstens resultieren moralischeideologische Normen nicht aus Naturgesetzen, zweitens verändern sichwir die UmständeDogmen unserer Existenz und unserer Lebensweise, und damit auch direkt die “moralischenideologischen Normen, die zur Aufrechterhaltung” derselben notwendig sind.
    MoralischeIdeologische Normen sind nichts anderes als das Schmiermittel, das verhindert, dass unsere alltäglicher sozialer InteraktionVersorgungstopf zu viel Reibung erzeugtleer geht und wir uns gegenseitig Steine an den Kopf werfeneine ehrliche Arbeit suchen müssen. Doch unser ZusammenlebenWeltbild verändertn sichwir kontinuierlich, unaufhaltsam, und das wird eswerden wir tun, so lange es Menschenuns gibt. Und gleichsam damit werden sich die Anfordernisse an unsere moralischen und sittlichenideologischen Normen und Regeln verändern.
    Heißt: Unsere Moral, Sitten, Ideale und Träume verändern sich jeden Tagwir mal so, mal so. Man muss manchmal nur etwas genaueruns nur hindurchschauen, um der Veränderung gewahrunsere wahre Absicht zu werdenerkennen.

  • nofugito  On Freitag, 2. Mai 2014 at 00:10:13

    „Die Naturgesetze ändern sich nicht. Folglich können sich auch die daraus resultierenden moralischen Normen, die zur Aufrechterhaltung der zivilisierten Kultur notwendig sind, nicht ändern.“

    Das ist schlicht und ergreifend sinnbefreit. Erstens resultieren moralische Normen nicht aus Naturgesetzen, zweitens verändern sich die Umstände unserer Existenz und unserer Lebensweise, und damit auch direkt die „moralischen Normen, die zur Aufrechterhaltung“ derselben notwendig sind.
    Moralische Normen sind nichts anderes als das Schmiermittel, das verhindert, dass unsere alltägliche soziale Interaktion zu viel Reibung erzeugt und wir uns gegenseitig Steine an den Kopf werfen. Doch unser Zusammenleben verändert sich kontinuierlich, unaufhaltsam, und das wird es tun, so lange es Menschen gibt. Und gleichsam damit werden sich die Anfordernisse an unsere moralischen und sittlichen Normen und Regeln verändern.
    Heißt: Unsere Moral, Sitten, Ideale und Träume verändern sich jeden Tag. Man muss manchmal nur etwas genauer hinschauen, um der Veränderung gewahr zu werden.

  • MisterX  On Mittwoch, 11. September 2013 at 19:11:15

    Dank der Moderation für das Aufgreifen meiner ungerechten Kritik. Mein Fehler. Es ist alles in Ordnung. Ich nehme ausdrücklich meine Anschuldigung zurück, die wohl auf einer Verwechslung beruht. Es ist mir sehr peinlich, daß ich so vorlaut war. War ein langer Tag gestern, ist das einizige, was ich zu meiner Entschuldigung vorbringen kann. Werde mich bemühen, daß so etwas nicht wieder vorkommt.

  • Jens Burkert  On Mittwoch, 31. Juli 2013 at 15:11:03

    Welche Moral erlaubt es anderen Personen den Stab über deren Sexualpräferenz zu fällen?

  • Snoerk  On Mittwoch, 31. Juli 2013 at 09:31:45

    Die Moral verfällt, das ist eindeutig, daran sind andere Zivilisationen vor uns bereits zugrunde gegangen. Also lasst uns wieder Andersdenkende foltern und Hexen verbrennen, wie in der guten alten Zeit. Wo würden wir denn auch hinkommen, wenn wir den christlichen Urgedanken der Toleranz und Akzeptanz folgen würden …

  • Berti  On Mittwoch, 31. Juli 2013 at 08:17:00

    Ist schon irgendwie seltsam das hier so eine fixierung auf die menschliche Sexualität stattfindet.

  • T.R.E.Lentze  On Dienstag, 30. Juli 2013 at 17:29:40

    Moralische Werte verfallen, wenn sie nicht mehr vermittelt werden.

    Was aber sind „moralische Werte“? Ein Sodomit wird darunter etwa Toleranz verstehen, speziell gegenüber den Menschen mit unüblicher „sexueller Orientierung“. So besehen – aus der Sicht des Sodomiten – sind Christen natürlich intolerant, und somit unmoralisch oder unethisch. Denn Toleranz ist ja ein Wert.

    Das zeigt, daß wir uns die Werte oder die Begriffe, die wir uns von ihnen machen, genauer ansehen müssen. In diesem Falle: Toleranz ist nicht gleich Toleranz!

    Der Christ soll tolerant sein mit Mitmenschen, die sich ihrer Schwächen bewußt und ehrlich bemüht sind, sie zu überwinden. Denn auch wir Christen sind schwach – selbst wenn nicht so sehr vor Menschen, dann aber vor Gott. Wir haben also niemals Grund, uns vor Gott für bessere Menschen zu halten.

    Der Christ soll aber nicht tolerant sein gegenüber Menschen, die mit vollem Bewußtsein und Willen sündigen, indem sie Irrlehren verbreiten. Was die Sodomiten betrifft, die bewußt, aber im eigenen Kreise sündigen, also nicht noch willentlich andere Menschen in ihre Sünde hineinziehen, so können wir es Gott überlassen, sie zu richten. Wir dürfen und sollen ihnen unsere Meinung sagen, wenn sie uns hören wollen, aber zwingen können wir sie nicht.

    Aber sprechen wir jetzt von denen, welche zielstrebig die Gesellschaft verändern wollen, und zwar in die Richtung einer tierischeren Gesellschaft. Hier sind wir aufgerufen, mit allen erlaubten Mitteln öffentlich Stellung zu beziehen – und dies selbstverständlich auch dann, wenn es unsern Gegnern nicht paßt.

    Es geht dem Christen darum, mehr Liebe und mehr Selbstverantwortlichkeit in die Welt zu bringen. So wie Christus Menschen geheilt hat, ohne von ihnen einen materiellen Gegenwart oder persönliche Ehrerbietung zu verlangen, und so, wie er die ihm auferlegte Schuld schuldlos auf sich genommen hat, anstatt sich zum Anspruchs-Opfer zu stilisieren – das ist gemeint mit Selbstverantwortlichkeit -, so sollen auch wir tun. Das ist die Nachfolge Christi.

    Es geht also nicht darum, etwa einem Homosexuellen seine Schwäche vorzuwerfen. Es geht auch nicht darum, ihm Höllenängste einzureden. (Das wird er zu gegebener Zeit selbst mit Gott abzumachen haben.) Es geht vielmehr darum, Ziele aufzuzeigen und freizulegen, nach denen jeder Mensch im Grunde sich sehnt. Zum Teile werden diese Ziele bereits sichtbar, indem man die Irrlehren widerlegt, denn diese bestehen in einer Umkehr der Wahrheit.

    Was ist etwa an der Heterosexualität so positiv zu bewerten? In der Heterosexualität verbindet sich die Möglichkeit, triebhafte Bedürfnisse und seelische Wünsche zu verbinden mit natürlichen Notwendigkeiten (Fortpflanzung) und mit höheren Werten. Zu den höheren Werten gehört Treue, allein schon der Kinder wegen. Und zur Treue gehört wiederum die Toleranz mit den Schwächen des Anderen. Man wird immer neue Schwächen entdecken und tolerieren lernen. Man wird sich auch gegenseitig viel besser erkennen helfen können auf dem Wege zur idealen Vollkommenheit.

    Diese günstigen Voraussetzungen zur Selbstvervollkommnung sind etwa in homosexuellen Paarbeziehungen so nicht gegeben. Es sei zugestanden, daß es auch da Treue und Anständigkeit geben kann. Aber machen wir uns nichts vor: Krankheiten physischer und seelischer Art sowie moralische Unzulänglichkeiten (Untreue, Gewalt) sind dort viel häufiger. Und es ist ein Irrtum, daß im Mangel gesellschaftlicher Anerkennung die Ursache hierfür läge. Im Gegenteil, alles spricht dafür, daß gerade die Legalisierung dazu beiträgt, moralische Schranken umzuwerfen. Wer sich nicht anstrengt, der fällt, und wer fällt, der verfällt. Totale Wunscherfüllung zieht Öde, Tonusverlust und depressive Stimmungen nach sich. Nicht Dankbarkeit, sondern Zynismus erfüllt dann die Seelen.

    Was tun? Mit äußeren Gesetzen können wir z.B. Kinder schützen. Der Sexualkundeunterricht in seiner heutigen Form gehört verboten. Motivation aber ist nur durch das gute Vorbild möglich. Bemühen wir uns also darum, begriffliches Dunkel aufzuklären, das Erstrebenswerte aufzuzeigen, Mut zu erwecken zum Guten. Im Sinne Jesu Christi.